Mein folgender Artikel soll Sie ausführlich über die Wirkung von Colostrum, Pro und Contra, und die Qualitätsunterschiede auf die Sie achten sollten informieren.

Über nachfolgenden Link kommen Sie direkt auf die Seite eines Colostrumherstellers. Der Immunglobulingehalt ist garantiert mit 30% wobei die Messungen meist über 35% ergeben. Ganz wichtig dieses Colostrum wird so wie ich es auch empfehle mit dem schonenden Kaltherstellungsverfahren hergestellt, entfettet und entkaseiniert. Ich habe kein günstigeres Produkt in dieser Quaität finden können, 125 ml Bio Colostrum flüssig bekommen Sie dort bereits ab 15,83 EUR versandksotenfrei. Und nun wünsche ich erstmal viel Spass mit meinem Artikel über Colostrum.

Colostrum, der Superstoff aus der Natur

Colostrumartikel von Heilpraktiker Herrn Melhorn

Colostrum - Das Geschenk Gottes

Eine hochwirksame Therapiesubstanz in jahrtausendealter Anwendung

 


von

 

Heilpraktiker
Wolf-Alexander Melhorn
dipl.rer.pol.
 

 

Lernt Gutes zu tun,
sorgt für Gerechtigkeit
Jesaja 1,17

 

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Inhaltsverzeichnis:

1. Einführung in das Geschäft von Politik und Wirtschaft
2. Völkermedizin’ Colostrum
3. Muttermilch
4. Colostrum - eine beliebige Milch?
5. Colostrum - der besondere Schutz
6. Therapie und Colostrum
7. Leistungsschwache Kinder
8. Änderungen?
9. Überstresste Mütter
10. Mutterschaft – die verleugnete Belastung
11. Zur 'Pflichtbereitschaft’ mancher Frauen
12. Der 'Ehekäfig’
13. Vorzeigemann und eine Vorzeigefrau?
14. Colostrum und Muttermilch
15. 'Überbehütete’ Kinder
16. Impfgeschwächte Kinder
17. Konstitutionsschwache Mütter und Väter?
18. Colostrum als Therapeutikum
19. Bovines Colostrum
20. Colostrum als Vernunftersatz?
21. Das Prinzip Hoffnung
22. Colostrum und der Zelltod mit 120 Lebensjahren
23. Die Ware Colostrum
24. Das 'Alters'- Enzym Telomerase
25. Wie lange ist Colostrum einzunehmen?
26. Die Gefahr einer immunologischen Überforderung ?
26.1. Zur Aussagekraft seiner jahrtausendealten Anwendung
26.2. Erstverschlimmerungen?
27. Wie und wieviel Colostrum ist einzunehmen?
27.1. Viel hilft nicht mehr!

28. Colostrum – flüssig oder auch anders?
29. Laktoseintoleranz?
30. Colostrum - eine Frage der Bildung?
31. Die eigene Kuh im Garten?
32. Vielfalt der Immunglobuline
33. Kaltverarbeitung von Colostrum

34. Bezugsquelle für anspruchsgerechtes Colostrum?
35. Richtlinien für den Kauf von Colostrum

36. Gütesiegel für Colostrum?
37. Allgemeines zum Vertrieb von Colostrum

 

 

 

 

 

Lesen Sie diesen Artikel über Colostrum gründlich!
Nicht alles, was Ihnen am Markt als Colostrum angeboten wird,
ist therapeutisch Ihr Geld wert!

 

 

 

 

Colostrum

 

 

 

 

1. Einführung in das Geschäft von Politik und Industrie

Colostrum ist ein, seit Jahrtausenden bewährtes Nahrungsergänzungsmittel. Seine Besonderheit zeigt sich schon daran, dass es der Pharmaindustrie bislang nicht gelang, Colostrum synthetisch herzustellen. Es verschwand wohl nur deshalb aus dem Blick der Therapeuten, weil es manch anderes, teures Medikament der Neuzeit ersetzen könnte und daher vergessen werden sollte.

Es liegt jedenfalls nicht an der Besonderheit von Colostrum als therapeutischer Substanz! Sein Vergessen lässt nur vordergründig noch vieles ungeklärt scheinen, um Zweifel schüren zu können, dass wissensmäßig noch manches über Colostrum im Fluss sei. Tatsächlich beziehen sich inzwischen rund 6000 Studien auf den Menschen - manche sogar als Doppelblindstudie!

Colostrum darf allerdings nach § 18 (2) Milchverordnung in Deutschland nicht direkt als 'Milch' oder als 'Erzeugnis auf Milchbasis' in den Verkehr gebracht werden. Dies erlaubt erst seine rechtliche Einordnung in die allgemeinere Gruppe der "Erzeugnisse auf Milchbasis", die eine Vielzahl von Produkten auf Milchbasis zusammenfasst. Erst dadurch können nun Nahrungsergänzungsmittel mit Colostrum unter Umständen als 'Erzeugnisse auf Milchbasis' eingestuft werden.

Seit dem 1. Juli 2007 fallen nun auch die Werbeaussagen zur Wirkung von Colostrum unter die neue 'Health-Claims-Verordnung'.

 

Ziel der Health-Claims-Verordnung ist es, vor Irreführung und Täuschung zu schützen, indem in der Werbung unwahre Aussagen und wissenschaftlich nicht belegbare Behauptungen verboten werden.

 

Besonders bei Nahrungsergänzungsmitteln wird diese Regelung heute, noch weit verbreitete, unlautere Geschäftspraktiken unmöglich machen!

Insofern fraglos eine gute Absicht, doch Kritiker fürchten unter Umständen dadurch langfristig doch auch eine Schwächung der europäischen Verbraucher. Zukünftig könnten für sogenannte "Functional-Food-Produkte" dadurch nämlich Zulassungsverfahren oder Prüfungen vorgeschrieben werden, die, vom finanziellen Aufwand her, denen von Arzneimitteln ähneln. Damit aber bliebe dieser Markt jenen wenigen Großunternehmen der Lebensmittelindustrie vorbehalten, die solche bürokratischen Anforderungen überhaupt finanzieren können.

Als EU-Verordnung trat Health-Claims jedenfalls sofort in Kraft und vereinheitlichte dadurch national wie international unterschiedliche Regelungen. Ab sofort werden an Nährwert- und gesundheitsbezogene Angaben detaillierte Anforderungen gestellt! Diese sind - wie z.B. etwa die Nährwertprofile - zum Teil zwar schon abschließend geregelt, müssen aber erst noch durch die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) verbindlich werden. Danach werden dann bei vielen Lebensmitteln und den meisten Nahrungsergänzungsmitteln in der Europäischen Union Änderungen notwendig sein.

 

Bezogen auf Health-Claim gibt es für Colostrum inzwischen jedenfalls viele wissenschaftliche Belege.

 

Solches 'Wissenschaftlichkeitsgetue’ kann jedoch deshalb auch kritisch gesehen werden, weil es unsinnigerweise die eigentlich wichtigere Rolle der sog. 'Erfahrungsmedizin’ beschneidet, wenn finanziell aufwendige 'Wissenschaftsbeweise' zukünftig therapeutisch manchmal jahrtausendealte Erfahrung und gesicherte Erkenntnis verdrängen. Ich will solche Ergebnisse bewusst als 'Fluch des Fortschritts' geiseln, denn was sich in jener Zeit therapeutisch bewährte, als es noch keine allophatische, chemische Medizin gab, müsste eigentlich unstreitig und dauerhaft Bestand für die Praxis haben.

 

Das sollte jedenfalls bei den, schon seit Menschengedenken bekannten Heilpflanzen oder Verfahren auch dann gelten, wenn das Warum und Wie ihrer Wirkung nicht immer 'wissenschaftlich' erklärbar ist.

 

Letzteres liegt schließlich keineswegs immer daran, dass solche Beweise etwa nicht zu führen wären! Solche Beweise werden häufig vielmehr nur deshalb nicht zusammengetragen, weil sich kein Pharmakonzern zur Finanzierung solcher Arbeiten findet. Dies wiederum aber nicht etwa deshalb, weil der Stoff es nicht 'wert' ist, aufwendig erfasst zu werden, sondern die Industrie lehnt das ab, weil sie für eine gesicherte Erfoschung der Wirksamkeit dieser Stoffe keinen Patentschutz bekommt. Schließlich gibt es Patente nur auf 'Neues'!

Die Pharmaindustrie hat also gerade kein Interesse daran, solche altbewährten Wirkstoffe näher zu erforschen und deren Therapieerfolge womöglich auch noch 'wissenschaftlich abzusichern'. Würde das diese bewährten Medikamente im Markt doch sogar noch noch fester etablieren und damt angeblich 'zukunftsweisender' Forschung neue Absatzmärkte verschließen.

Wer als Vertreter der Pharmalobby anders denkt und handelt, schadet den eigenen Wirtschaftsinteressen und weil dies so ist, kämpft nach Aussagen von Politikern auch niemand so rücksichtlos wie die Pharamalobby. Den einfältigen Bürgern wird das als 'Fortschritt für die Medizin' verkauft und sogar als 'Verbraucherschutz'! Tatsächlich ist es Geschäft in seiner skrupellosesten Form, weil mit den Bedürfnisse und Hoffnungen der Bürger gespielt wird - von der Pharmaindustrie wie von der Politik!

Zehntausende an bekannten und bewährten Wirkstoffen sind wegen angeblich verbraucherschützender Zulassungsverfahren dadurch nach dem Willen der Politik inzwischen behördenseitig aus dem Markt genommen werden. Geschäft und von ihr gekaufte Macht gehen schließlich über Moral und Volksgesundheit!

Wer trotzdem beharrlich an der Vorstellung des überwiegend Guten in der Politik glauben will, der befasse sich beispielhaft nur mit dem politischen Geschacher um die besten Heilpflanze, die es gegen Herzinfarkt und Herzbeschwerden bislang gibt - Strophanthin!

Seit vielen Jahren streite ich - wie andere auch! - um den therapeutischen Erhalt von Strophanthin als jahrhundertelang bewährtes Herz-/Kreislaufmittel. Aber erst wurde sie mittels 'wissenschaftlicher' Unwahrheiten unter Verschreibungspflicht gestellt. Inzwischen ist sie mit Billigung der Politik der Geschäftemacherei der Pharmaindustrie geopfert worden.

In einem Artikel habe ich diesen, immer währenden Machtkampf der Industrie um ihre Gewinne dargelegt und verurteilt, auch um den bezahlten Industriehelfern aus Ärzteschaft und Politik den Schleier ihrer scheinheiligen Selbstlosigkeit abzunehmen. Denn es wird m.E. bei Wenigem so gelogen und betrogen, wie gerade im Heilwesen - dem gnadenlosen Geschäft mit der Angst des Kranken:


 

 

Aber wie soll der Staat das auch?

Wo doch unbedarfte Landespolitiker mit ihren Landesbanken auf Kosten des Steuerzahlers ungeahndet in den Spekulationsblasen der wirklich 'Großen' dieser Welt angeberisch herumstochern dürfen und bundesweit dadurch Milliarden Euro von eben diesem, dringend benötgten Geld vernichten!

Da bleibt für die wichtigen Aufgaben des Staates nicht mehr so viel!

Um von daraus folgenden Versäumnissen solcher, großmannssüchtigen Geldspielereien politischer Wichtigtuer abzulenken, bleibt es in der Folge erwünschtermaßen natürlich weitgehend der Pharmaindustrie überlassen, was auf dem Pharmamarkt geschieht. Entsprechend schanzen sich in trautem Einvernehmen mit der Politik und der von diesen gelenkten Behörden dann natürlich die Finanzstarken ihre Gewinne zu!

Es ist kein Klassenkampf von 'unten gegenüber oben', wenn das jemand anprangert, sondern es ist Klassenkampf von 'oben gegenüber unten', also von denen, die daran so gut verdienen, wenn die 'kleinen' Leute solches auch noch mit höheren Mitgliedsbeiträgen für ihre Krankenkassen selbst bezahlen müssen!
Vor diesem Hintergrund setze ich mich auch so für Colostrum ein! Es sollte - wie etwa Strophanthin! - aus der Nische gebracht werden, in der es inzwischen vergessen scheint! Weil es auch nach meiner therapeutischen Erfahrung ebenso dem Kind mit seinen vielfältigen Entwicklungsstörungen nützt, wie es dem Erwachsenen etwa gegen seinen Heuschnupfen oder ein beginnendes burn-out-Syndrom hilft und dem Greis mit seinen geistigen und körperlichen Schwächen..


Dabei stelle ich die therapeutischen Bedeutung von Colostrum für den 'normalen Bundesbürger’ nach meiner, auch persönlichen Erfahrung in eine Reihe neben

  • die absolut vorrangige Entsäuerung eines Organismus,
  • die, für eine Krebsbehandlung so bedeutsame Therapie mit 'Rechtsdrehender Milchsäure'
  • Vitamin C - Pulver
  • sowie neben das hilfreiche Herzmedikament Strophanthin..

Sollte es mir gelingen, meine Leser von der besonderer Bedeutung dieser Wirkstoffe für ihre Gesundheit zu überzeugen, so hätte ich nach meinem Verständnis viel für manchen erreicht.



2. Völkermedizin’ Colostrum

Tatsächlich ist Colostrum jedenfalls der Heilkunde weltweit bekannt.

Seine Besonderheit besteht allerdings nicht darin, eine ungewöhnliche Medizin zu sein, sondern eine außergewöhnliche 'Nahrung', mit der die Natur Lebewesen befähigen will, ihrem Leben gerecht zu werden. Kein anderes Nahrungsmittel ist nämlich vergleichbar so aufgebaut, dass es Säugern wie etwa dem Rind den Eintritt in das Leben überhaupt erst möglich macht! Als Geschenk Gottes stellt Colostrum den Wesen beim Eintritt in ihr Leben nämlich alle Vitalstoffe zur Verfügung, die sie für ein leistungsfähiges Abwehrsystem und für die Entfaltung ihrer alltäglichen Überlebenskraft brauchen. Kann diese Gabe nicht angenommen werden - warum immer - bedeutet dies etwa beim Rind in der Regel den Tod, beim Menschen Krankheit oder/und Schwäche!

Seit Jahrtausenden und in allen Kulturen machen sich Heiler diese Besonderheit des Colostrums daher zunutze. Sie gaben Geschwächten, Kranken und Erschöpften Colostrum und damit die Möglichkeit, sich wieder zu erholen. Führen doch solche Zustände ansonsten immer zu einer anhaltenden Schwächung des körpereigenen Abwehrsystems und damit nicht selten schließlich zum Tod des Betroffenen.

Dem jungen Körper gibt Colostrum daher ebenso eine Chance zu leben, wie dem alten. Sein besonderes Verdienst liegt vor allem auch darin, Mangelerscheinungen falscher Ernährung auszugleichen, denn im Colostrum werden dem Körper alle erforderlichen Nährstoffe in ausreichener Menge zur Verfügung gestellt. Eben das kann die heutige Landwirtschaft aber in der Regel heute nicht mehr, sondern bietet üblicherweise nur noch eine, durch Umwelteinflüsse und Verarbeitungsmethoden denaturierte Nahrung. Nicht selten wird solche Kost daher ernährungsphysiologisch wertlos und der Körper kümmert darunter langfristig.

Colostrum wurde daher in der Heilkunde des alten Ägyptens und bei den Inkas ebenso eingesetzt, wie in der indischen Medizin. Auch die Germanen und Kelten sollen ihren Kriegern vor Schlachten Colostrum gegeben haben. Im Sezessionskrieg (1861-65 ) zwischen den amerikanischen Nord- und Südstaaten wurde Colostrum noch ganz selbstverständlich bei Verwundungen als gleichsam 'natürliches Antibiotikum’ verwendet.

Internationale Studien überraschen daher nicht, wonach Colostrum

  • das Wachstum verbessert,
  • die Heilung verletzter Knochen, Muskeln und Sehnen unterstützt
  • oder die Fettverbrennung untertützt
  • und den Darm saniert.
  • Darüber hinaus fördert es die Heilung von Hautverletzungen und Ekzemen
  • und hilft nach meiner Erfahrung ausgezeichnet bei Allergien aller Art, wie etwa auch dem gefürchteten Heuschnupfen. ( Bei Heuschnupfen habe ich seit Jahrzehnten außerdem beste Erfahrungen gemacht mit den in der Regel rasch wirksamen homöopathischen Pollen in der Potenz C 200. Welche Pollen dabei homöopathisch zu wählen sind, hängt davon ab, auf welche Pollen Sie reagieren! Wenn Sie sich diese Wirkung von Colostrum erklären wollen, so fragen Sie sich einfach, ob Sie jemals mal eine Kuh gesehen haben, die Heuschnupfen hatte.)

Die Einnahme von Colostrum bei kriegerischen Anlässen erklärt außerdem, warum das Mittel schon immer zur Steigerung von Kraft und Belastbarkeit genutzt wurde – gleichsam als naturgegebenes 'Dopingmittel’. Die Athleten des antiken Griechenland nutzten es beispielsweise zur Steigerung ihrer Wettkampffähigkeit.

Das Mittel wird heute noch von Sportlern in diesem Sinne gebraucht. Vor allem auch bei sinkender Leistungskurve sollte der Sportler daher immer abwägen, ob er statt chemischer Mittel nicht sinnvoller auf die Einnahme des natürlichen Colostrums setzen sollte. Studien belegen nämlich, dass Colostrum den Proteinabbau durch Insulin hemmt und den Glukosetransport im Muskel fördert. Das wiederum begünstigt durch eine verbesserte Nährstoffaufnahme den Muskelaufbau. Außerdem schützt Colostrum die Gelenke und baut etwa Muskelfaserverletzungen schneller ab. Colostrum hat daher längst den Weg in den Hochleistungssport gefunden, denn das IFG-1 im Colostrum wird damit in Verbindung gebracht, dass sich die Muskelzellen nach intensivem Training schneller erholen. Das wiederum erhöht aber die Belastbarkeit des Sportlers und erlaubt größere Trainingseinheiten.

Das wurde mir von Patienten bekannt, wird aber auch dadurch bestätigt, dass während eines intensiven, siebentägigen Trainings der Kreatinkinase-Spiegel im Blut finnischer Olympiateilnehmern wider Erwarten sogar absank. Ein Anstieg des Kreatinkinaseanteil im Blut lässt bei Sportlern dabei auf eine Schädigung der Muskelzellen schließen. Vergleichsmessungen mit unbehandelten Mitgliedern dieses Teams ergaben, dass die mit Colostrum versorgten Teammitglieder nach 4 Tagen einen nur halb so hohen Kreatinkinasespiegel hatten, sich wohler fühlten und bessere Leistungen erbrachten.

Es hat sich heute, im Zeitalter der Fitnesscentren u.ä. - leider eine Subkultur für muskelaufbauende Anabolika mit ihrer langfristig auch tödlichen Wirkung entwickelt. Da wird so manche verbotene 'Pille' als angeblicher Leistungsschub unter dem Landentisch oder aus dem Kofferraum des Händlerautos verkauft, wenn dem Konsumenten unbekannt oder vielleicht sogar gleichgültig ist, wie gefährlich diese Anabolika längerfristig für ihn sind!

Hier möchte ich daher nachdrücklich auf die Möglichkeit des Muskelaufbaues durch Colostrum hinweisen!

Nicht grundlos war Colostrum daher schon in der körperbewussten Antike ein geschätztes Nahrungsergänzungmittel der Athleten. Damals war es allrdings ungleich teuer bis unmöglich, überhaupt an Colostrum heranzukommen! Schließlich stellt ein Säuger Colostrum nur in den ersten Tagen nach der Niederkunft her.

Heute ist das anders! Durch moderne Kaltfilterverfahren kann dem Markt heute dauerhaft ein unverfälscht hochwertiges Colostrum aus der Rinderhaltung bereit gestellt werden. Das aber sind seit wenigen Jahren Bedingungen für eine Colostrumanwendung, die vorher so überhaupt nicht gegeben waren und die Anwender sollten sich das zunutze machen!

Dabei ist abnehmerseitig allerdings darauf zu achten, dass das heute vom Handel angebotene Colostrum auch wirklich den heute technischen Möglichkeiten einer Werterhaltung durch Kaltfilterung des Colostrums entspricht! Alles andere ist nach meiner Erfahrung Ihr Geld nicht wert!

Denn auch bei Colostrum hat sich inzwischen längst ein 'grauer' Markt mit letztlich minderwertiger Ware gebildet, die formalrechlich aber immer noch die Bezeichnung Colostrum führen darf.

Wem Figur und Aussehen wichtig sind, der sollte also keinesfalls zu fragwürdigen Anabolika greifen, sondern sich Kraft und Muskelbildung über ein natürliches Nahrungsergänzungsmittelwie Colostrum holen. das bei der Herstellung kalt gefiltert wurde.

Kalt gefiltertes Colostrum ist als naturgemäßer Alternative jedenfalls immer der Vorzug vor gefährlichen 'Anabolikabomben' zu geben!

Auch in Europa fand Colostrum daher schon früh wachsende Beachtung. Stellvertretend sei der berühmte Arzt Hufeland ( 1762 – 1836 ) genannt. Ihm fiel auf, dass Kälber ab ihrer Geburt gesund sind und wie schnell sie wachsen. Er schloss daraus, dass Colostrum das Abwehrsystem der Tiere unterstützen müsse.

Erst der 'technische Fortschritt der chemischen Medizin' stoppte dann in Europa mit Aufkommen der Sulfonamide und des Penicillins den Siegeszug des Colostrums. Die Pharmakonzerne vor allem aus Deutschland lernten schnell, mit der Behandlung von Krankheiten viel Geld zu machen, indem sie durch gnadenloses Marketing bewährte Medikamente und Methoden durch Chemieerzeugnisse ersetzten und eine am Großkapital und deren Wirtschaftsinteressen ausgerichtete Politik wusste diese Entwicklung stets gehorsam zu unterstützen. Die unveränderte Wirtschaftsmacht der Pharmalobby in der BRD beweist dies bis in die Gegenwart.

Colostrum hatte die Heilkunde also nie wirklich verlassen, als es im Jahre 1955 - zunächst in den USA mit einer Veröffentlichung über seinen Einsatz bei rheumatischer Arthritis - von der Medizin wiederentdeckt wurde.

Allerdings sei davor gewarnt, Colostrum in seiner Bedeutung zu überschätzen.

Auch Colostrum kann nur leisten,
wofür es von der Natur erdacht ist!

Dies führe ich deshalb an, weil Colostrum beispielsweise nicht ersetzt, dass etwa der, unter Gelenkschmerzen leidende Patient ständig zu wenig Wasser trinkt und daher ausgetrocknet ist!


Wasser- und Salzmangel ist Ursache vieler Krankheitszustände!


 

Beispiele etwa einer uneinsichtigen Vernachlässigung von Wasser und Salz gibt es viele! Oft sind die Menschen bekanntlich eher bereit, sich auf ein 'neues', teures Medikament, auf einen 'neuen' Arzt, unerprobte Verfahren oder auf was sonst noch einzulassen, anstatt im Beschwerdefall einfach mal in Ruhe ihr bisheriges Wissen durchzugehen und dann auch wirklich anzuwenden. was sie oft seit langem wissen!

Von mir darauf angesprochen, bejaht jedenfalls mancher – nach kurzer Phase der Verlegenheit – einen solchen Vorschlag meist sofort. Das habe ich im Laufe der Jahre immer wieder so erlebt - selbst bei Ärzten, Physiotherapeuten, Krankenschwestern u.a. - also solchen, die alle eigentlich schon von Berufs wegen wissen müssten, dass sie etwa zu wenig reines Wasser trinken.







3. Muttermilch

In stets zeitnaher 'Abstimmung’ entspricht Muttermilch jeweils dem körperlichen Entwicklungszustand eines Säuglings.

Muttermilch von heute ist jedenfalls nicht mehr die Muttermilch von gestern!

Diese ständige Veränderung als Säuglingsnahrung gilt bereits für die Ausschüttung des Colostrum!

Colostrum von Mensch ( = humanes Colostrum ) und Tier ( = bovines Colostrum ) entsprechen einander zu etwa 99 Prozent. Beides steht jeweils nur in den ersten Tagen nach der Geburt des Nachwuchses zur Verfügung und ändert die Zusammensetzung schon in den ersten Stunden nach der Nachwuchs.

Danach geht die Entwicklung beider Säuger allerdings ohnehin getrennte Wege. Bei der Frau wird bei dieser naturgemäßen Umstellung aus dem 'humanen’ Colostrum die kindangepasste Muttermilch. Das Rind gibt kalbangepasste Kuhmilch.

Über die Muttermilch ist bekannt, dass ihr unnachahmlicher Wert gerade darin besteht, dass sie - in kindgerechter Zusammenstellung! - dem tagesaktuellen Entwicklungsstand des Kindes entspricht. Ein Kind bekommt durch diese Milch also genau das von seiner Mutter, was es gerade jetzt und heute für seine weitere Entwicklung braucht! Intakte Antikörper des Colostrums werden dabei unmittelbar über den Verdauungstrakt des Neugeborenen aufgenommen und die, so über das Colostrum aufgenommenen Immunglobuline wirken dabei im Darm als passiver Schutz vor den Gefahren der neuen Lebensumwelt des Säuglings.

Beim Rind ist das nicht anders! Zielgemäß setzt sich auch die Kuhmilch immer so zusammen, dass sie Wachstum und Gesundheit des Kalbes maximal fördert! Folgerichtig werden Kuhmilch und Muttermilch einander schon bald immer unähnlicher!

Daraus folgt allerdings, dass artgemäß die Milch einer Kuh somit auch keine artgemäße Nahrung eines Kindes sein kann – schon weil für die Kuh beispielsweise nicht die besondere Förderung und Ausbildung des Gehirns ihres Kalbes wichtig ist, sondern 'nur’ dessen körperliches Wachstum. Schließlich soll es zum Schutz von Mutter und Nachkommen schnellstmöglich in der Herde mitlaufen können

Bestimmung, Entwicklung und Lebensdauer
des Menschen sind daher völlig anders
und ein Kind ist auch in dieser Hinsicht wirklich kein Kalb!
Es sollte daher auch nicht so genährt werden!

Kindern viel Milch zu geben, nutzt also nur dem Absatz der Milchwirtschaft, bringt dem Kind aber kein Mehr an Gesundheit! Vielmehr sollte es eigentlich selbstverständlich sein, einem Kleinkind keine Kuhmilch zu geben, weil es diese in der Regel nicht vrstoffwechseln kann. Solche Kinder sind nach meiner Erfahrung ständig verrotzt und verschleimt. Das Absetzen aller Erzeugnisse aus Kuhmilch verändert dies in der Regel binnen weniger Tage!

Kuhmilch ist nämlich keineswegs gesund für den Menschen!

Auch das durch die Kuhmilch angelieferte Calcium für den Knochenaufbau kann zwar das Kalb gebrauchen, aber nicht jedes Kind verstoffwechseln. Nur die Blutgruppen B und AB verstoffwechseln überhaupt Milch und andere Milchprodukte unbeschwert!

Bringen Sie folglich in Erfahrung, welche Blutgruppen in Ihrer Familie vorhanden sind! Das könnte das Wichtigste sein, was Sie jemals für Ihre Familie getan haben!

 

 

 

Hierzu verweise ich den Leser insbesonder auf das wichtige Buch:

4 Blutgruppen
Dr. Peter J. D'Adamo mit Catherine Whitney
Piper-Verlag
ISBN 9 783492 244060
12.-Euro

Denn Ernährung ist mit Sicherheit die tiefere Ursache auch Ihres derzeitigen Krankheitszustandes und in insofern die beste Maßnahme angesichts der heutigen 2-Klassen-Medizin!

Mittellosigkeit kann oft durch kluges Handeln ausgeglichen werden!
Einen besserern Rat kann Ihnen niemand geben!

 

 

 

Dass die europäischen Milcherzeuger gebetsmühlenartig trotzdem das Trinken von Milch betonen, geschieht jedenfalls allein aus Gründen der Vermarktung. Haben sie doch aufgrund verfehlter Landwirtschaftspolitik inzwischen Kühe mit einer Jahresleistung von rund 100 000 Litern Milch gezüchtet. Diese Milchmengen soll aus agrarpolitischen Gründen aber nun möglichst der verbrauchen, der dafür mit seinen Subventionen aufgekommen ist. Schließlich können – wiederum aus politischen Gründen! - nicht alle 'Subventionen’ zu dem letztlich minderwertigen Milchpulver eingedampft werden und in die Entwicklungshilfe gehen, weil diese Billigerzeugnisse dort wiederum die heimische Tierhaltung konkurrenzunfähig machen!

Tatsächlich werden jedenfalls weltweit Milch und Milcherzeugnisse weit weniger vertragen, als von den Verbrauchern üblicherweise angenommen wird.

Beispielsweise in Indien und Pakistan konnte sich aus diesem Grund auch keine Milchwirtschaft entwickeln. Aus genetischen Gründen wird Milch von der dortigen Bevölkerung schwerlich vertragen!

Aber auch im 'milchfreundlichen’ Europa leiden Kinder und Ältere unter Milchprodukten! Viele Kinder reagieren beispielsweise wegen ihrer artfremden Ernährung in Form täglichen Milchkonsums mit verschiedensten Allergien. Diese drücken sich meist in Hautreaktionen aller Art aus, aber auch in kindlichen Atemnot, ständig wiederkehrendem Schnupfen und bronchialer Verschleimung aus – um nur Einiges zu nennen!

Deshalb empfehle ich nachdrücklich, sich umfassend über die
4- Blutgruppenernährung
zu informieren!

Erst dadurch können sich insbesondere Eltern von der Vorstellung frei machen, Milch oder Milcherzeugnisse seien immer gesund für ihr Kind! Hat Ihr Kind nämlich Blutgruppe O oder A, so verträgt es beispielsweise keine Milch und kann sie nicht verstoffwechseln! Sie schädigen das Kind folglich sogar langfristig durch Milch und Milcherzeugnisse!

Wenn Sie wollen, dass ihr Kind das für seine Knochen natürlich wichtige Calcium bekommt, so besorgen Sie ihm in der Apotheke 'Calcium citrat Pulver' und geben ihm davon täglich 1Esslöffel ( = ca 1 g Calcium ).

Übrigens ist auch die Osteoporose selten Folge eines Calcium-Mangels der Nahrung, sondern geht gewöhnlich auf die abnehmende Fähigkeit des Körpers zurück, Calcium an der richtigen Stelle einzubauen. Mit zunehmendem Alter schwindet daher das Calcium in den Knochen und lagert sich statt dessen in den Blutgefäßen ab. Eine verbesserte Calcium-Einlagerung in den Knochen begünstigen die Vitamine C und K, sowie Zink (Zn) und Magnesium (Mn). Homöopathie unterstützt den richtigen Einbauprozess in die Knochen. Auch hier rate ich zur Verwendung von Colostrum!

Wer anderes vertritt, ist nicht auf der Höhe des Wissens und sicherlich ein Opfer oder gar ein Vertreter der Milchwirtschaft. Informieren Sie sich also im Interesse Ihrer Familie!

Das Deutsches Ärztemagazin, Heft 39/Sept. 1996 wies darauf hin:

"Milch ist kein Erwachsenen-Getränk"

Seit 1996 ist in den Niederlanden daher auch der Werbesatz verboten: "Milch liefert dem Menschen die notwendige Calciummenge".

Die Ernährungswissenschaft weiß jedenfalls seit Jahrzehnten, dass sich vor der Pubertät das menschliche Enzymmuster umbildet. Vor allem wird das Labferment nicht mehr spontan gebildet! Dieses aber ist für den ersten Stoffwechselschritt - die Verkäsung der Milch im Magen - aber notwendig! Das gilt für Menschen und Tiere:

Dass die Milch überhaupt von so vielen Erwachsenen vertragen wird, ist jedenfalls Folge einer Art Reservestoffwechsel! Sein Nachteil: Dieser zieht mit den Jahren für den Milchtrinker erhebliche Probleme nach sich, wie möglicherweise Knochenentkalkung (Osteoporose), gutartige Prostatavergrößerung oder Brustkrebs!

Solche Zivilisationsleiden sind in Zentralchina und weiten Teilen Asiens übrigens nahezu unbekannt, weil Erwachsene dort keine Milch trinken.

 

Dass Betroffenen eine solche Nahrungsmittelunverträglichkeit haben, wird allerdings nicht selten dadurch verschleiert, dass sie manchmal einen wahren Heißhunger auf eben jene Stoffe haben, die sie eigentlich nicht vertragen! Gerade dieses starke Verlangen ist aber in der Regel wiederum ein meist sehr sicheres Zeichen für diese Nahrungsmittelunverträglichkeit!

Wer jedenfalls allergisch auf Nahrungsmittel ist, darauf jedoch einige Zeit verzichtet, der wird danach aber bestätigen können, dass ihn dieser Verzicht stets mit einem besseren Lebensgefühl und Beschwerderückgang belohnte! Kehrt der Betroffene - im Sinne einer sog. 'Provokationsdiät’ - allerdings neuerlich zum alten Fehlverhalten zurück, wird er mit meist erhebliche Missempfíndungen 'bestraft' - ein zuverlässiger Beweis für eine Lebensmittelallergie!

Allerdings sei hierzu ausdrücklich darauf hingewiesen, dass Ziegen- und Schafmilch deutlich besser von Allergikern vertragen werden. Unbekömmlich ist vielen Patienten nur die Kuhmilch! Wer Milch möchte, kann dadurch vielfach ausweichen! Auch und gerade Sojamilch ist ebenfalls ein hochwertiger Ersatz, wird zunächst aber nicht von jedem gemocht!

Lassen Sie mich allerdings auch gleich noch mit dem Irrtum aufräumen, dass bezüglich des Colostrums etwa eine Amme - wie sie bei Reichen schon immer üblich war - etwas Gutes für ein Kind sei. Diese Annahme ist Unfug, denn auch jede Amme gibt nur in den ersten 2 Tagen nach ihrer eigenen Niederkunft mit einem Kind Colostrum ab! Danach wird auch aus ihrer Colostralmilch unvermeidlich normale Muttermilch, die sich allerdings wiederum den Nahrungsbedürfnissen des Kindes so anpasst, als werde das eigene Kind gestillt!

Das wäre im Ausnahmefall nur anders, wenn die eigene Niederkunft dieser Amme mit der Geburt des fremden, von ihr später betreuten Kindes zusammenfallen würde. Sich nach eigener Niederkunft erst Tage später als Amme zu verdingen, wie das bis vor hundert Jahren in 'vornehmen Kreisen' noch üblich war, bringt dem betreuten Kind als nur ein Mehr an menschlicher Zuwendung, aber kein Mehr an Gesundheit durch Colostrum der Amme.

Eigenes Stillen der Mütter ab Geburt ist daher auch aus diesem Blickwinkel also immer besser - auch wenn dem heute manchmal dümmliche Schönheitsargumente entgegenzustehen scheinen! Tatsächlich führt Schwangerschaft und Stillen erfahrungsgemäß zu keiner dauerhaften Brustverformung, sondern sogar zu einer Gesundung der Brust!

Frauen, die vorgeben, Stillen sei ihrer Brust abträglich gewesen, haben sich in der Schwangerschaft in Wahrheit meist 'überfressen'! Die schwangerschaftsbedingte und rückbildungsfähige Vergrößerung ihrer Milchdrüsen wird bei ihnen daher weit übertroffen von den Fetteinlagerungen ihres Brustgewebes. Diese Fettpolster sind also nicht ein Verschulden der stets 'sparsam' handelnden Natur, sondern Folge der Dummheit und/oder Uneinsichtigkeit der Betroffenen!

Die 'Fresslüste' von Schwangeren sind aber letztlich nichts anderes als der lautlose Schrei ihrer Körper nach ausreichenden Nahrung für den beginnenden Aufbau eines, in ihnen heranwachsenden Kindes. Da der Körper aber keine 'Einkaufszettel' schreiben kann, was er alles für die Entwicklung dieses neuen Kindes in ihm dringend benötigt, versucht er aus scheinbar unersichtlichen Gründen und zu den scheinbar unmöglichsten Zeiten und Anlässe einfach alles in sich hineinzustopfen, das verspricht, seine Defizite irgendwie zu vermindern. Ob das gelingt, ist in Regel jedoch immer dann zweifelhaft, wenn sich nicht auch die Nahrungsqualität selbst ändert! Colostrum kann auch auch bei diesem Prozess nach meiner Erfahrung sehr hilfreich sein!

 

 

4. Colostrum - eine beliebige Milch?

Nach den vorangeschickten Ausführungen 'gegen’ handelsübliche Milcherzeugnisse ist es wichtig, den Unterschied zwischen colostraler Milch und der gewöhnlichen Milch zu sehen. Fälschlich wird Colostrum nämlich häufig als 'Milch’ bezeichnet. Tatsächlich ist sie das aber nicht, auch wenn Colostrum beim Menschen 'Vormilch’ genannt wird und beim Rind 'Biestmilch’ ('bovines Colostrum’).

Colostrum ist jedoch keine Milch, sondern - bei Mensch wie Rind! - ein Konzentrat all jener Wirkstoffe, die - zum eigenen Schutz und Überleben! - von der Mutter während ihres bisherigen Lebens zur Abwehr der sie bis dahin bedrängenden Krankheiten und Allergene gebildet wurden.

Diese besondere 'Nahrung’ stellt der mütterliche Körper, in rasch abnehmender Konzentration, nun als hochwertige Medizin der eigenen Nachkommenschaft zur Verfügung! Ein gleichwertiger Ersatz wurde dafür bis heute nicht gefunden!

Das bestätigen Erfahrungen mit gestillten Babies. Für deren unterschiedliche Anfälligkeit gegenüber nicht gestillten Kindern wird Colostrum mit seinen Antikörpern verantwortlich gemacht! Gestillte Kinder sind gegenüber bakteriellen und virenbedingten Infektionen bekanntermaßen viel unanfälliger, als Kinder, die nicht oder nur kurz gestillt wurden. Das wiederum ist nach meiner Beobachtung vor allem auch für die Verträglichkeit der, für Kleinstkinder stets so gefährlichern Impfungen aller Art wichtig!

Diese außergewöhnliche Energieleistung einer Bereitstellung derart hochwertiger Nahrung kann eine Mutter dem jeweils eigenen Nachwuchs allrdings auch nur begrenzte Zeit bereit stellen. Nach wenigen Stunden muss das Bereitstellen von Colostrum daher von der Mutter wieder beendet werden - und aus der 'colestralen Milch’ wird dann 'gewöhnliche’ Muttermilch.

Hier kommt nun zum Vorteil des Menschen das bovine Colostrum ins Spiel! Dabei kommt der Menschheit zugute, dass die Plazenta der Kuh dickwandiger und daher kaum durchlässig für das 'bovine Colostrum’ ist. Anders als beim Menschen, der über die Plazenta der Mutter bereits als Säugling 'humanes Colostrum’ erhält, kann das lebensnotwendige Colostrum dem Kalb immer erst nach der Geburt zukommen.

Um Mängeln in der Versorgung ihres Kalbes mit Colostralmilch vorzubeugen, stellt die Kuh dabei rund fünfzig Prozent mehr Colostrum bereit, als ihr Kalb eigentlich benötigt und dieser Überschuss an Colostrum von insgesamt etwa 5 Litern kann daher für den Menschen abgemolken werden und ist in vielen Ländern bis heute Teil der bäuerlichen Volksmedizin. Hatte auf dem Hof gerade eine Kuh gekalbt, so stand der Familie wieder mal einige Tage lang das wertvolle Colostrum für den allgemeinen Eigengebrauch zur Verfügung. Es wurde/wird beispielsweise in einer Art Pudding mit Kümmel und Salz angemacht.

Für die industrielle Abfüllung von 'bovinem Colostrum’ zum menschlichen Verzehr bedeutet dies, dass es nur in den ersten Stunden nach dem Kalben abgemolken werden sollte. Bei später kalt gefiltertem Colostrum wird das Colostrum sofort tiefgefroren und in der weiteren Verarbeitung danach in weiterhin durchgehend gekühltem Zustand von Blut und Verunreinigungen gereinigt, sowie vom Kasein und Fett befreit.






5. Colostrum - der besondere Schutz

Für die Tierhaltung heißt dies in der Konsequenz zunächst mal, dass die Milchviehhaltung folglich massiv eingeschränkt werden sollte und statt dessen auf die Züchtung von Fleischrindrassen übergegangen werden sollte. Das wäre gesamtwirtschaftlich außerdem ein großer Gewinn für die Volkswirtschaften!

Ohnehin ist ein Unding, unbedingt Milchkühe mit großer Milchleistung zu züchten. Es bedeutet nämlich nicht unbedingt höheren Gewinn, wenn - wie in den USA teilweise der Fall - inzwischen Milchkühe mit Euter-BH's ausgerüstet werden müssen, weil ihre Euter die tägliche Milchlast gewebsmäßig nicht mehr tragen können!

Das Gewinnproblem besteht ohnehin darin, dass solche 'Turbo-Kühe' schon nach wenigen Jahren derartig ausgepowert sind, dass ihre Milchleistung drastisch absinkt. Wird dies aber wiederum mit Kraftfutter ausgeglichen, so rechnet sich das schon bald nicht mehr wirklich ! Kommt doch außerdem hinzu, dass die Aufzucht jeder Kuh rund 2 Jahre benötigt, in denen sie bis zur Kalbung aber keine Milch gibt, sondern nur kostenintensiv frisst und bei üblicher Anbindehaltung oftmals Medikamente braucht.

Bauern mit sog. ökologischer Milchviehhaltung - etwa Bioland- und Demeterhöfe! - haben daher schon lange erkannt, dass es daher durchaus wirtschaftlicher sein kann, 'nur' 'Durchschnittskühe' mit dann vergleichweise bescheidenen 8 - 10 000 Litern/Jahr im Stall zu haben. Die müssen dann - da artgerecht gehalten! - nicht nach wenigen Jahren wieder wegen biologischer Erschöpfung geschlachtet werden , sondern stehen - ohne Zukauf teuren Kraftfutters! - durchaus bis zu 12 Jahren gesund im Stall, gebären jedes Jahr Nachwuchs und geben dadurch ständig eine Milch, die wegen ihrer besonderen Qualität zudem nicht selten besser vermarktet werden kann. Ein besonderer Vorteil solcher Art der Tierhaltung besteht darin, dass die frei laufende Herde nicht durch kurzfristigen Rinderwechsel ständig Rangkämpfe hat, was nur zum Nachteil der Tiere wäre. So herrscht aber Ruhe im Stall - auch bei Verzicht auf Anbindehaltung o.ä.!

Bovines Colostrum ist folglich für Rind und Mensch ein gleichermaßen unersetzliches Nahrungsmittel , das wegen seiner, fast völligen Gleichheit mit humanem Colostrum durchaus Mängel der kleinkindlichen Versorgung mit humanem Colostrum wettmachen kann.

Das gilt auch, obwohl das mütterliche Colostrum bereits vorgeburtlich einen gewissen Schutz aufgebaut hatte, denn der Säugling erhält durch das bovine Colostrum gleichsam eine Wiederaufnahme und/oder Fortsetzung der mütterlicherseits eingestellten Erzeugung von Colostrum.

Besonders ein geschwächtes Abwehrsystem wird - bei Jung und Alt! – dabei durch das bovine Colostrum gestärkt, denn es versorgt - wie unmittelbar bei und nach seiner Geburt durch die eigene Mutter!- wiederum den Menschen mit einem fast gleichwertigen, hoch konzentrierten Nahrungsergänzungsmittel und bringt ihm dabei neuerlich lebensnotwendige, wie wachstums- und abwehrstärkenden Stoffe aller Art!

Neben Eiweiß, Kohlehydraten, Vitaminen und Mineralien enthält Colostrum vor allem die für Abwehrsystem und Wachstum so wichtigen Immunglobuline!

Spezielle Glykoproteine und Protease-Hemmstoffe schützen außerdem vor zerstörerisch wirkenden Bestandteilen des aktiven Verdauungssystems, was auch vorrangig erklärt, warum das Kalb in den ersten Stunden nach der Geburt so überlebensnotwendig Colostrum benötigt. Kommt das Kalb doch ohne diesen Schutz auf die Welt! Dieser wird ihm dann erst durch das Colostrum zuteil.

Folgerichtig belegt daher auch ein Verzeichnis aller Inhaltsstoffe von Colostrum, dass es nichts Vergleichbares in der Natur gibt, um Leben zu schützen und zu stärken!

Das führt allerdings konsequent zu der weitergehenden Forderung, dass dieses Colostrum folglich immer von einer Kuh sein sollte, die in pflanzenreicher Weidehaltung artgerecht lebt. Das Colostrum älterer Kühe ist dabei zusätzlich immer noch deshalb hochwertiger, weil diese mehr Lebenszeit zum Aufbau ihres Abwehrsystems hatten.

Nur bei artgerechter, naturnaher Tierhaltung bekommt Colostrum jednefalls eine wirklich breite Wirkstoffvielfalt, denn nur dann konnte die Kalbin durch ihre naturnahe Konfrontation mit einer vielfältigen und gesunden Umwelt schließlich ein breites und leistungsstarkes Abwehrsystem entwickeln. Das stellt sie dann wiederum im Colostrum ihrem Nachwuchs zur Verfügung - und damit auch dem, daran teilhabenden Menschen.

Colostrum aus nicht-europäischen Weidegebieten ist deshalb allrdings nicht grundsätzlich minderwertiger, denn entscheidend für hochwertiges Colostrum sind immer die Aufzucht- und Haltungsbedingungen des Tieres! Die eigentlich entscheidenden Nachteile sind jedoch e, dass solches Colostrum eben nicht kalt gefiltert an den Markt kommt, sondern nach vorheriger Trocknung zu einem Pulver wurde, dem dann erst in Europa wieder Wasser zugesetzt wird. Solche Ware hat jedoch insbesondere die so bedeutame Eigenschaft des Enzyms Tolemerase verloren!

Europafern gewonnenes Colostrum ist jedoch auch deshalb anders, weil das einzelne Tier in einem Gebiet gehalten wurde, in dem sich umweltbedingt wiederum ein etwas anderes Immunsystem herausbildete.

Weil aber das bovine Colostrum in seiner Wirkung entscheidend davon beeinflusst ist, unter welchen Umgebungsbedingungen die Kuh gehalten wurde, empfiehlt sich daher eine Weidehaltung in artenreicher, sinnvoll europäischer Wiesenlandschaft, denn ein solches Tier hat viele jener unterschiedlichen Pollen und Reizstoffe immunmäßig verarbeitet, die der Europäer im Krankheitsfall zur Immunisierung braucht.

Besondere Bedeutung kommt allerdings dem Umstand zu, dass das in Europa vermarktete Colostrum aus Übersee nicht kalt gefiltert ist, sondern schon wegen der Transportkosten zunächst in Pulverform aufbereitet wurde. Energetisch hat es danach aber m.E. nicht mehr die Leisungskraft wie kalt gefiltertes Colostrum.

Daher empfehle ich nachdrücklich, nur flüssiges, kalt gefiltertes Colostrum zu kaufen! Achten Sie darauf! In dieser Brache wird viel getrickst und getäuscht, denn Colostrum ist kein geschützter Begriff!

Der Interessierte sei zur weiteren Information auf die zahlreichen, auch englischsprachigen Artikel im Internet verwiesen. Dem Leser gebe ich in diesem Artikel nämlich nur den Abriss einer Verwendungsmöglichkeit von Colostrum und absichtlich keine wissenschaftliche Abhandlung.







6. Therapie und Colostrum

Aus der Tierzucht ist bekannt, dass das Kalb zunächst auf das Colostrum der eigenen Mutter angewiesen ist. Eine andere Kuh liefert ihm nichts Gleichwertiges - auch wenn die Massentierhaltung danach mit Ersatzstoffen arbeitet. Daraus folgende Leistungsschwächen und Minderwertigkeiten artfremder Aufzucht werden aber selten verbraucherbewusst, weil solche Tiere für den baldigen Verzehr gemästet wurden.

Die Kuh liefert ihrem Kalb ein Colostrum, das alles enthält, was sie - für sich selbst! - im Laufe ihres Tierlebens an Abwehrstoffen gegen die Umwelt entwickelt hatte. Je artengerechter die Weidehaltung, desto hochwertiger - da in der Zusammensetzung vielfältiger – folglich das bovine Colostrum.

Aus der weitgehenden Gleichheit von menschlichem und tierischem Colostrum folgt, dass Mutter wie Kind - auch zeitlich geburtsfern - therapeutisch folglich auch noch nachträglich dadurch geholfen werden kann, dass ihnen bedarfsweise hochwertige 'Biestmilch’ gegeben wird.

Dies hat besondere Bedeutung vor dem Hintergrund, dass allergische Krankheitsbilder von Kindern meist Ausdruck dafür sind, dass sie zu kurz gestillt wurden und deshalb nie den notwendigen wie möglichen immunologischen Schutz durch die Mutter entwickeln konnte.

Der Aufbau eines körpereigenen Schutzes durch den Säugling erfolgt nämlich durch eigene Darmbakterien. Das benötigt etwa 6 Monate, in denen der Säugling daher auch nichts anderes erhalten sollte, als die Milch seiner Mutter.

Von einer geldgierigen Nahrungsmittelbranche wurde nach dem Zweiten Weltkrieg den Müttergenerationen dieses Wissen – auch und vor allem mit Hilfe unwissender Politiker! - gründlich von Beratern und Ärzten ausgetrieben!

Das wirkt dann im weiteren Leben des Betroffenen nach – kann aber teilweise auch in fortgeschrittenem Alter noch durch bovines Colostrum positiv beeinflusst werden.








7. Leistungsschwache Kinder

Tatsächlich liegt der Grund für die zunehmenden Leistungs- und Denkschwächen der bundesdeutschen Jugend maßgeblich auch in der Abwendung von der jahrtausendelang selbstverständlichen und unersetzlichen Nahrung des Säuglings – der Muttermilch! Das hat über den verfrühten Wegfall des für Mutter und Kind so wichtigen psychischen Bindungsvorgangs weitere Nachteile!

Folge dieser Fehlentwicklung ist die zunehmende Allergisierung der bundesdeutschen Bevölkerung.

Auch daran wird sich nichts ändern, denn:

Pharmakonzerne und die von ihnen beworbenen Ärzte verdienen zunächst mal in der ersten Stufe dieses Vermarktungsgeschehens am teuren Verkauf von Milchersatzstoffen aller Art an Mensch und Tier. In der Folge verdienen sie nochmals an der 'Behandlung’ daraus entstandener Krankheiten!

Was sollten beide Wirtschaftsgruppen folglich verändern wollen?

Die Dummen
sind und bleiben also die ratsuchenden Mütter und ihre Kinder!

Wer es daher gut mit sich und seinem Neugeborenen meint, sollte folglich nach der Geburt unbedingt die Möglichkeit etwa des 'Elternjahres’ vorrangig dazu nutzen, sein Kind volle 6 Monate zu stillen! Mehr Gutes kann er ihm in dieser Lebensphase nicht tun!

Zwar ist das 'Elternjahr’ politisch so nicht gedacht, aber die dahinterstehende menschenfremde Politabsicht entspringt Menschen, die keine oder nur wenige Kinder hatten, beziehungsweise diese Kinder ganz selten wirklich selbst aufzogen. Wirkliche Ahnung haben sie – wie die meisten Väter! - in aller Regel jedenfalls nicht. Auch Väter vertuschen ihr diesbezügliches Nichtwissen gewöhnlich dadurch, dass sie eben alimentenmäßig ihren Geldbeitrag in die familiäre Haushaltskasse einbringen!







8. Änderungen?

Aber diese Missstände werden bleiben, denn die einfältige Politik sieht all dem stets nur wichtigtuerisch zu und sorgt sich allenfalls um das wirtschaftliche Wohlergehen der ihnen einkommensmäßig nahestehenden Wirtschaftsgruppen! Es gilt daher auch den Ruf der Ärzteschaft zu schützen und nicht den 'kleinen’ Patienten!

An dieser Stelle möchte ich den Leser auf das bemerkenswerte Engagement von Dr. Johann Georg Schnitzer hinweisen. Wer daran denkt, Kinder zu kriegen oder Kinder zu betreuen, der sollte sich das Wissen aneignen, das Dr. Schnitzer bereitwillig weitergibt. Hierzu ein Auszug seiner mail vom 18.12.07:

"Man verlasse sich nicht darauf, dass immer Hilfe herbeieilt, wenn aufgrund eigenen Unwissens und eigenen Fehlverhaltens "das Kind in den Brunnen gefallen ist", wenn schief stehende Zähne, Seh-, Hör-, Sprach- und Lernschwierigkeiten, Skelettverkrümmungen, Muskelschwäche, Hemmungsmissbildungen wie Lippen-, Kiefer- und Gaumenspalten, Mongolismus (durch eine Störung bei der Reifeteilung der Eizellen oder Spermien), weitere Handicaps und zu frühe Abstoßung ("Frühgeburt") des Embryos die Folgen sind, unter denen das Kind, die Eltern und die Geschwister ein Leben lang leiden müssen.

Unwissenheit schützt nicht vor Strafe. Das gilt nicht nur für die von Menschen gemachten Gesetze, sondern noch mehr für die von Gott geschaffenen Naturgesetze. Kleine Ursachen, große Schadwirkungen. Vorbeugen ist besser als Heilen. Denn letzteres ist in solchen Fällen nur begrenzt möglich.
Die glücklichsten Familien sind die, in welchen alle gesund, wohlgestaltet, gescheit und aktiv sind - und deren Kinder Schule, Ausbildung und Studium mit Bravour, Leichtigkeit und mit erstklassigen Zensuren durchlaufen.
In dem Mailing "Kinder, Kinder ..." habe ich schon dargestellt, wie Paare im zeugungsfähigen Alter gesunden Nachwuchs planen und großziehen können:

 

Information ist jedenfalls alles, denn beklemmende Beispiele rücksichtloser Geschäftemacherei in der Medizinbranche gibt es immer mehr! Das betrifft insgesamt millionenschwere Abrechnungsskandale der Ärzteschaft ebenso, wie die jüngst bekannt gewordenen Betrügereien in fast jeder sechsten Zahnarztpraxis, die den ' Hungerlohn’ ihres Inhabers offenbar dadurch aufbessert, dass dem Patienten die Zustimmung zu eigentlich unnötigen Behandlungen aufgeschwatzt wird.

An all das hat sich die Gesellschaft inzwischen gewöhnt, denn die Politik sieht auf Druck der jeweiligen Verbandsvertreter weitgehend teilnahmslos weg. Weil es beim Colostrum jedoch um zentrale Frage n wie der Gesundheit von Mutter und Kind geht, sei in diesem Zusammenhang für die Leserinnen noch ein besonderer Skandal angesprochen

Was oben über die kommerziell bedingte Vernachlässigung des Stillens ausgeführt wurde, trifft in – in der Auswirkung noch weit schlimmer und unmittelbarer! – heute nämlich auch für die Entbindungen zu. Zwar werden Kinder heute als Inbegriff bundesdeutscher Zukunft dargestellt – im Alltag aber mit ihren Müttern keineswegs so behandelt!

So findet leider kaum Beachtung, was lt. SPIEGEL 45/2007, S. 199 über Entbindungen mittels Kaiserschnitt in einer Studie mit 97307 Frauen von Gynäkologen der Universität Oxford herausgefunden wurde. Dazu sei vorab betont, dass sich deshalb in Europa jedoch niemand in falscher Sicherheit wiegen möge, nur weil diese Studie die Ergebnisse aus acht lateinamerikanischen Ländern auswertete. Ergebnisunterschiede zwischen Südamerika und Europa sind nämlich durch einen unverhältnismäßig höheren Aufwand an medizinischer Betreuung von der Gesellschaft ‚erkauft’ – ausweislich gerade dieser Studie aber oftmals unnötig und dann nur sinnlos teuer. Da eine Geburt jedoch weltweit der gleiche Vorgang ist, wäre dieses Geld anderswo sinnvoller ausgegeben!

Ohnehin darf niemand glauben, dass der bundesdeutsche Klinikstandard auch europaweit gegeben ist. Er bleibt auch nicht so, denn auch in der BRD zeigt inzwischen das ‚Kliniksterben’, dass die ‚Kostenrechner’ das Sagen haben! Zumindest langfristig sehen die Ergebnisse daher auch für Europa wohl kaum anders aus als die der Oxford-Studie.

  • Danach ist die Gefahr für die Mutter, durch einen Kaiserschnitt im Wochenbett zu sterben, doppelt so hoch wie bei einer Normalgeburt!
  • Auch verdoppelt sich durch einen Kaiserschnitt für die Gebärende das Risiko gesundheitlicher Schäden!
  • Die Gefahr, dass nach dem Kaiserschnitt das Baby stirbt, ist außerdem um über 70 Prozent höher, als bei einer normalen Geburt!
  • Außerdem müssen Babies, die eigentlich ohne Kaiserschnitt hätten entbunden werden können, doppelt so oft auf eine Neugeborenen-Intensivstation gebracht werden!


Nur bei einem Kind, das vorgeburtlich in Steißlage liegt, verringert jedenfalls nach dieser umfassenden Studie ein Kaiserschnitt die Gefahr von Geburtsschäden.

Wie auch das verfrühte Abstillen ist in der Bundesrepublik der Kaiserschnitt dennoch selbstverständlich geworden.

Das wiederum treibt aber nicht nur das jeweilige Geburtsrisiko für Mutter und Kind in die Höhe, sondern damit auch die Kosten für Risikovorsorge, Nachbehandlung und Spätfolgen von Geburten.

Angeblich soll dies der Mutter eine 'bequemere’ Geburt ermöglichen und wird bezüglich seines Risikos heute sogar als inzwischen 'medizinischer Standard’ verharmlost.

Profitieren tun in Wahrheit andere! Für die Klinik lässt sich dadurch eine Geburt problemlos in den OP-Plan einfügen, was schon mal bedeutet, dass weniger Personal für normale Entbindungen 'unnötig’ vorgehalten werden muss. Soweit dadurch im Gegenzug allerdings erhöhte Geburts- und Folgekosten anfallen, lassen sich diese dann unauffällig über sonstige Fallpauschalen abrechnen.

Also hat jeder was davon – außer Mutter und Kind! Ein weiterer Nebeneffekt besteht darin, dass sich dadurch die Freizeit der klinischen Führungsebene entspannter planen lässt. Warum sollte sie also gegen diese Entwicklung sein?

Auch dieser Vorhalt beweist, wie in der heutigen Zeit verdrängt wird, dass Mutterschaft eine besondere Aufgabe ist, die bislang auch durch nichts ersetzt, sondern allenfalls erleichtert werden kann! Bislang kennt die Medizin jedenfalls nur die künstliche Befruchtung, aber nicht auch die künstliche Gebärmutter oder die künstliche Mutterliebe!

Jahrtausendelang war eben das aber ein Segen und Voraussetzung für das Gedeihen der Menschheit!




9. Überstresste Mütter

Auch wer das Gesagte für seine Person verneinen kann, möge prüfen, ob die jeweils werdende Mutter nicht ‚überstresst’ ist, denn dann kann ihr Körper während der Mutterschaft oft nur mühsam die, für ihr Kind wichtigen Abwehrstoffe her- und bereitstellen.

Mittels Meinungsmachern der Babybranche - Hebammen und Kinderärzte! - haben heute schließlich ‚Geldmacher’ das Sagen und statt der jungen Mutter ausreichend Ruhe anzuraten, ‚verkaufen’ viele den ratsuchenden Muttis im angeblich fürsorglichen Einzelgespräch die unwahre Behauptung, ihre Baby werde durch die eigene Muttermilch ohnehin weder satt, noch gesund! Ersatznahrung müsse vielmehr her – keineswegs Entspannung!

Aber alles gelogen!
Müssten Mütter artgemäß wirklich zufüttern, wäre die Menschheit längst ausgestorben!

Jahrtausendelang war diese Unwissenheit Segen und Voraussetzung für das Gedeihen der Menschheit! Heute weiß das die pharmagesponserte Wissenschaft besser!

Trotzdem ist ein Säugling weiterhin kein Kalb und daher allein die Muttermilch für ihn wichtig!





10. Mutterschaft – die verleugnete Belastung

Babies werden durch industrielle Babynahrung jedenfalls nicht richtig ernährt und gewöhnlich eher fett - was viele Eltern jedoch fälschlich als Ausdruck kindlichen Gedeihens fehldeuten.

Tatsächlich gilt jedoch als Faustregel, dass der weibliche Körper naturgemäß immer ausreichend Muttermilch zur Verfügung stellt – unabhängig von der Brustgröße der Frau!

Erfahrene Hebammen und/oder Mitglieder von sog. 'Stillgruppen’ können Hilfesuchenden jedenfalls stets genügend Ratschläge geben, wie eine zurückgehende Milchleistung der Frau wieder gesteigert werden kann. In vielen Fällen erfordert die ständig wechselnde Milchzusammensetzung der Mutter ohnehin keine ständig gleichbleibende Milchausschüttung.

Nur eine vielmonatige Stillperiode – möglichst ohne jedes 'Zufüttern! - schützt den Säugling nachhaltig vor Entwicklungsschwächen und Allergien!

Denn nur eine ausreichend lange Stillzeit gewährleistet die volle Bereitstellung aller Wirkstoffe durch die Mutter, denn diese Weitergabe erfolgt immer in mütterlicher Anpassung an den fortschreitenden Entwicklungsstand des Säuglings. Der aber geschieht nicht hier und jetzt, sondern in zeitfordernder Natürlichkeit! Dieser Prozess einer Anpassung der Muttermilch benötigt zum Wohl des Säuglings daher immer einen Zeitrahmen, der natürlich weit größer sein muss, als beim vergleichsweise kurzlebigen Kalb.

Wichtig ist daher zu wissen, dass die Muttermilch üblicherweise jedenfalls nur deshalb versiegt, weil die jeweilige Mutter überstresst und ausgepowert ist.

Von all dem wollen/können viele Mütter aber ohnehin nichts wissen. Ihre Umwelt und sie selbst geben ihnen vor, alles schaffen zu können/wollen, was sie auch vor der Entbindung schon alles leisteten.

Nach vielen Gesprächen ist die Mutterschaft für manche Frau auch der ´Beweis ihrer Besonderheit’ und damit einer scheinbar vorgebenen Belastbarkeit und Leistungsfähigkeit. „Ich schaffe auch das noch!“ Und dann rackern sie bis zum Umfallen und sind so im Ergebnis tatsächlich besser als die 'faulen’ Kerle, die sie als Partner haben.







11. Zur 'Pflichtbereitschaft’ mancher Frauen

Lassen Sie mich auch das in gut gemeintem Sarkasmus sagen und einstellungsmäßig gewiss fernab von Gedankengut 'völkischer’ Prägung :

Nicht wenige Frauen übersehen, dass sie als Folge ihrer ständigen Überlastung irgendwann auch ihr Frausein vergessen haben ( und damit meine ich nicht nur, sich wie eine Frau zu kleiden und sexy auszusehen).

In der Wirklichkeit dieser Frauen gilt es, eine Pflicht zu erfüllen und der stellen sie sich in teils blinder Absolutheit. Vielfach sind sie dabei das 'Opfer’ ihrer Mütter, die ihrerseits solche Vorbildhaftigkeit durchlitten hatten.

Ihre 'Pflicht’ sehen diese Frauen darin, ihre Familie - auf allen Aufgabenebenen! - zugleich zu be- und umsorgen – aber keinesfalls die, einen Partner zu 'betreuen’. Soll der faule Kerl doch für sich selbst sorgen! Sie kann und tut sie das schließlich auch und noch viel mehr!

Im Ergebnis fühlt sich wiederum der Mann langfristig 'unverstanden’; beide sind – eigentlich wichtig für die, genetisch ja immer auf Vermehrung angelegte Ehe! – sexuell unbefriedigt und suchen jeder in artgemäßer Weise nach Auswegen. Die Beziehung leidet und/oder bricht!

Und glauben Sie nicht, dass die Menschen entwicklungsmäßig in allem weiter sind als Tiere! Den Menschen hat zwar die Fähigkeit zu instinkfreierem Denken, doch ist er damit keineswegs frei von jenen Zwängen, die dieser Schutz eines Urinstinkts auch ihm bietet. Menschen könnten fraglos viel von Tieren 'lernen' - würden sie diese nicht nur nutzen, sondern verstehen wollen.

Dazu gehört eigentlich auch, Frauen dabei zu helfen, mit Ihrem vielschichtigen Sein leichter klar zu kommen. Dies müsste allerdings vorrangig Aufgabe der Gesellschaft sein! Davon sind wir aber heute entfernter denn je.

Der Partner kann dabei oft weniger tun als immer angenommen. Er mag zwar vielfach Anlass und Ursache weiblichen Unzufriedenheit sein, aber die meisten Männer wissen oder verstehen nicht mal, warum ihre Frau 'plötzlich so ist, wie sie ist, „nur“ weil sie jetzt ein Kind hat. Was ein solcher Mann nicht nachvollziehen kann, vermag er aber auch nur selten zu ändern.

Das ist wiederum nicht unbedingt den Männern anzulasten. Sie werden – gerade in der heutigen Zeit - vielfach von Frauen erzogen – und die wissen üblicherweise von jungen wie alten Vertretern des männlichen Geschlechts oft nur wenig mehr, als die, vielen erfahrungsgemäß eingängige 'Weisheit', dass es Männern angeblich fast immer nur um 'das Eine’ geht. So erziehen sie wiederum ihre Söhne – und so gut verstehen die dann wiederum Frauen!

Für mich ist jedenfalls vieles, das in Familien so geschieht, eher Ausdruck großer Hilflosigkeit und Unwissenheit und keineswegs Ausdruck eines zwischenzeitlich gereiften Verstehens der Partner mit dem Ergebnis: „Jetzt endlich weiß ich, wen ich da eigentlich Übles geheiratet habe!“







12. Der 'Ehekäfig’

Nicht selten ist es so, dass sich da zwei, vielleicht sogar sehr intelligente Menschen freiwillig in eine Ehe gesperrt haben und ob ihres neuen Glückes dann begeistert den Schlüssel ihres ungewohnten Käfigs wegwarfen!

Mit der - immer - einkehrenden Ernüchterung wurde frühere Vertrautheit aber dann allmählich deshalb zur bedrückenden Enge, weil die neuen Freiheiten einer solchen - eigentlich erweiternden! - Beziehungsmöglichkeit von den Beteiligten nicht auch miterkannt werden.

Aber von einem diesbezüglichen Umdenken ist diese Gesellschaft heute weit entfernt! Die 'Verwirklichung als Frau’ und die geistig-körperliche Befreiung aus einzwängender Mutterschaft findet bei den Frauen zunehmend mehr statt in Form einer Übernahme und/oder Teilhabe an der 'Männerwelt’. Mutterschaft und Geburt, mit allem, was wirklich damit verbunden ist, rücken dadurch in sachlichere Bereiche weiblichen Seins.

Die Arbeitskraft der Frau für die Gesellschaft scheint dadurch heute oft wichtiger als ihre besondere Fähigkeit zum emotionalen Aufbau und Zusammenhalt einer Familie. Daher auch belächelt unsere 'aufgeschlossene’ Gesellschaft heute oft mitleidig das 'Heimchen am Herd’ , wohingegen die nicht selten frustrierte 'Mutter im Nebenberuf’’ gesellschaftliche Anerkennung findet. Diese Frau erhält ihre Bewunderung aber nicht selten auch nur deshalb, weil niemand hinter die 'Vorhänge’ ihrer Familie blickt.

Die Zeiterscheinung, dass der mögliche Tod des Einzelnen durch Überarbeitung größere gesellschaftliche Anerkennung verschafft, wirkt also unbarmherzig auch in diesem Bereich.

Mütter zahlen den Preis unmittelbar! Ihre Männer stehen nicht selten nur ratlos daneben und verstehen ihre Welt nicht mehr. Schließlich hatte sie zwar jeder genau über Sex aufgeklärt, aber niemand über das beiderseitige Gestalten einer Beziehung und damit auch über Frauen.

Schuld daran hat beiderseits eigentlich keiner! Allenfalls die, die sich nicht rechtzeitig mit solchen Fragen befasst, sondern bislang nur Gefühl gelebt haben!

Solchen Fällen ist daher auch oft schwer zu helfen, weil dort meist nach 'Schuld’ statt nach Verstehen und Rückwegen partnerschaftlichen Verstehens und gemeinsamer Problemlösung. Kindlich-kindisches Weglaufen aus einer solchen Beziehung wird dadurch oftmals zum falschen Reifebeweis!

Gerade in solchen Lebensphasen wäre es aber sinnvoll, Frauen wenigstens wieder zu mehr innerer Kraft und Ruhe zu verhelfen, denn nur in Gelassenheit lassen sich ernsthaft Lösungen entwickeln. Jedenfalls sollte das immer Vorrang haben vor Alkohol und Tabletten! Colostrum wird hierbei eine natürliche Hilfe sein.

Es macht jedenfalls grundsätzlich wenig Sinn, den Menschen in solchen Fällen immer nur neue oder andere Medikamente/Nahrungsergänzungsmittel anbieten zu wollen. Denn die Gesundheitsprobleme, die damit bekämpft werden sollen, sind in der Regel psychosomatisch. Da leidet ein Körper, weil sich die Seele unverstanden in den verschiedensten Schattierungen fühlt. Der Markt ist dennoch überschwemmt von solchen Mittel, obwohl die Hilfe folglich woanders herkommen müsste. Nur wenige bringen daher auch das, was diese Mittel werbemäßig versprechen.






13. Vorzeigemann und eine Vorzeigefrau?

Das Obige mag sich teilweise so lesen, als hätte ich dies schon immer selbst so gelebt. Das ist aber keineswegs so! Auch ich musste diese Erkenntnisse erst gewinnen.

Etwa ein ‚Vorzeigemann’ bin ich also keinesfalls! Aber ich weiß, wie selbstverständlich etwa Stillen sein kann und sein sollte!

Das kann ich am Beispiel meiner, als Studienrätin am Gymnasium, mit reduziertem Lehrauftrag, tätigen Frau darlegen. Jeweils nur im gesetzlichen Mutterschutz gewesen, hat sie - bei einem Körpergewicht von etwa 53 kg - während der rund 13 Jahre ihres durchgehenden Stillens rund 4000 Liter Muttermilch für ihre 7 Kinder bereit gestellt, ohne dass ihr dies heute anzumerken ist.

Ein solcher Einsatz muss natürlich vom Umfeld unterstützt sein und ist daher nicht jedermann wiederholbar.

Für mich bedeutete es etwa, als beruflich selbständiger Vater beim ersten Kind täglich diskret in der schulischen Tiefgarage zu parken, um dem Baby dort das Stillen möglich zu machen. Meine Frau kam dann in der 'großen Pause’ dazu, stillte und ging sofort wieder in ihren Unterricht! Das war zwar ungewöhnlich, aber in den personell stets überbelegten Lehrerzimmern wäre ein abgeschirmtes Stillen schon deshalb nicht möglich gewesen, weil diese Räume - jedenfalls damals - immer völlig verraucht waren.

An der nächsten Schule wurde der Lehrplan meiner Frau entgegenkommenderweise allerdings so gemacht, dass sie zu hause stillen konnte. Das ging aber auch nur, weil wir 3 Minuten von der Schule entfernt wohnen.

Eine Vorzeigefrau ist meine Frau deshalb übrigens auch nicht. Denn natürlich wurde ihr männerseitig eine auch nur bescheidene Karriere unmöglich gemacht. Vielmehr gab es unschöne Vorgänge, die andere Frauen mit mehreren Kindern aber ebenso erleben. In der verkrampften, bundesdeutschen Männerwelt dürfen schließlich nur Männer viele Kinder haben, wenn sie Karriere machen wollen – hinter denen steht schließlich jeweils eine Frau! Frauen hingegen werden bewusst 'klein’ gehalten und entsprechend (ab)beurteilt. Wehren sie sich dagegen, gelten sie als Emanzen!

Wer mediengemäß allerdings die Lehrerschaft zum Prügelknaben der Nation macht, weiß in der Regel jedoch nicht, was hinter den Kulissen abläuft und unter welchen Zwängen dieser Berufsstand mit offen angedrohten Disziplinarverfahren von den Kultusministerien gehalten wird. Dieser Druck wirkt bekanntlich auch bei krtiischen Schuldirektoren und ging in meinem Fall bis zur 'Sippenhaft', indem meine Frau - die davon nichts gewusst hatte! - als Beamtin wegen der Veröffentlichung öffentlicher Prozessakten gegen das Land Baden-Württemberg diszplinar angegangen wurde, weil ich diese - als Privatmann! - rechtsstaatlich zulässig im Internet veröffentlicht hatte. Dies war m.E. Nötigung im Amt, weil meiner Frau unter Androhung weiterer Folgen außrdem abverlangt wurde, sie müsse notfalls mich - ihren Ehemann! - darauf verklagen, dass ich diese Veröffentlichung zurückgängig mache.

 

 

 

14. Colostrum und Muttermilch

Eine Gesellschaft, die für ihren Fortbestand Kinder braucht, würde jedenfalls gut daran tun, anstatt möglichst frühes Abstillen zu empfehlen, für ausreichende Stillpausen der Mütter nahe dem Arbeitsplatz zu sorgen. Was dafür von der Gesellschaft an gutem Willen und Geld eingesetzt werden müsste, wäre jedenfalls gut angelegt und käme durch gesunde Kinder auch rechnerisch 'wieder herein’.

Der Stillvorgang mit seinen vielfältigen, insbesondere auch psychischen Zusammenhängen und Folgen ist nämlich nicht zu ersetzen und vor allem Flaschennahrung bis heute kein tauglicher Ersatz für Muttermilch!

Festzuhalten ist jedenfalls, dass die Muttermilch üblicherweise also immer nur deshalb versiegt, weil die einzelne Mutter überstresst und ausgepowert ist.

Hier hilft nun etwa Colostrum zur Rückgewinnung früherer Energien der Mutter und in der Folge damit zur Kräftigung letztlich auch des Säuglings.

Was gegen die Überforderung der Mütter dabei von der Gesellschaft an gutem Willen und Geld eingesetzt werden müsste, käme jedenfalls - mit Zins und Zinseszins! - durch gesunde Kinder wieder herein. Der Stillvorgang mit seinen vielschichtigen, insbesondere auch psychischen Zusammenhängen und Folgen ist nämlich nicht zu ersetzen.

Flaschennahrung ist bis heute kein vollwertiger Ersatz für Muttermilch!

 

 

 

15.'Überbehütete’ Kinder

Zu diesem Thema gehört notwendig auch eine Berücksichtigung des Wissens, wie es auch sonst zu einem schwachen Abwehrsystem - vor allem bei Kindern - kommen kann.

Die mangel- oder fehlerhafte Entwicklung einer unzureichenden Abwehr ist häufig nämlich auch Folge davon, dass viele Kinder heute den 'gängigen’ Krankheitserregern gar nicht mehr ausgesetzt werden - was ihnen jedoch den Aufbau eines eigenen, starken Abwehrsystems wiederum unmöglich macht.

Ein derartiges ‚Behüten’ bewahrt zwar ein Kind vor seltenen, schweren Infektionen, doch drohen ihm solche Krankheiten in den sog. ‚zivilisierten’ Ländern heute in aller Regel ohnehin nicht!

Es wäre vielen gesundheitlich mehr damit gedient, es würden allerorten zur Infektabwehr so einfache Hygienemaßnahmen wie das Händewaschen beachtet!

Das bloße Behüten ist dem Kleinkind also ein nur vordergründiger, eher untauglicher Schutz, denn in Wahrheit wird dem Kind dadurch die natürliche Auseinandersetzung mit seiner Umwelt verwehrt. Eben das ist aber für die Ausbildung eines leistungsstarken Abwehrsystems wichtig.

 

 

 

16. Impfgeschwächte Kinder

Kommt als belastende 'Vorsorgemaßnahme’ zu dieser Überbehütung noch die heute übliche Mehrfachimpfung des Kleinkindes hinzu, so überrascht nicht, dass in der so 'modernen’ Bundesrepublik die Zahl der allergieanfälligen und auch psychisch-physisch kränkelnden Kinder ständig zunimmt.

 

Wenn Sie dieses Thema interessiert, sollten Sie den Vortrag von Frau Anita Petek - Dimmer gehalten am 17.11.08 auf dem Kongress der AZK - gehört haben, damit Sie wissen, auf welcher wissenschaftlichen Grundlage Impfen beruht, was es Gutes tut und welchen Schaden es bewiesenermaßen anrichten kann:

http://video.google.de:80/videoplay?docid=2472456726520598454&hl=de

 

Manche plappern nach, was die Politik und vor allem die Pharmaindustrie vorgeben. Andere machen einfach Augen und Ohren zu, denn es wird schon nicht so schlimm werden. Bis es dann doch so schlimm ist!

 

Informieren Sie sich also rechtzeitig!

 

 

Auch die kleine Nancy war bei ihrer Geburt ein gesundes Kind!

Machen Sie sich nach dieser Lektüre bitte bewusst, dass fast jedes Kind, das sich wider Erwarten entwickelt, ständig kränkelt oder auch schlechte Leistungen bringt, also durchaus ein impfgeschädigtes Kind sein kann!. Es verändert teilweise dramatisch das Leben der Eltern, ein impfgeschädigtes Kind zu betreuen!

Informieren Sie sich daher und seien Sie unbedingt kritisch ! Achten Sie vor allem auch als Großeltern darauf, dass mit Verstand an diese Sache herangegangen wird!

Mir hat es sich jedenfalls bewährt, derart anfälligen Kindern eine Zeitlang hochwertiges Colostrum zu geben!

 

 

 

17. Konstitutionsschwache Mütter und Väter?

Ein wichtiger Grund für ein schwaches Abwehrsystem des Kindes kann außerdem die schlechte Konstitution die Mutter sein.

Hat sich diese aus Leichtsinn oder Unwissenheit – vor allem in den bildungsfernen Sozialschichten! - selbst nie wirklich ‚gesund’ ernährt und nie ‚das Richtige’ getrunken – damit meine ich vor allem reines Wasser! -– so ist sie körperlich nur selten wirklich auf eine Mutterrolle vorbereitet!

Außerdem wird eine solche Mutter ihre falschen Ess- und Trinkgewohnheiten danach an ihr Kind weitergeben.

Fehlgeburten und/oder ausbleibende Schwangerschaft sind jedenfalls eine natürliche Folge solcher Voraussetzungen, denn unter schlechten 'Einstiegsbedingungen’ einer Mutterschaft muss logischerweise die Entwicklung des Ungeborenen leiden!

Auf die grundsätzliche Bedeutung von Colostrum gerade auch unter solchen Verhältnisse sei nur hingewiesen – auch wenn dies aus Kostengründen selten umzusetzen ist. Gerade unter solchen Bedingungen sollte eine werdende Mutter aber rechtzeitig auf ihre Gesundheit achten.

Was für die Mütter zutrifft, gilt natürlich grundsätzlich auch für die Väter - und solche, die es werden wollen. Dabei ist das Extrem natürlich der, sich ins Koma saufende Jungmann. Er verliert seine Männlichkeit frühestmöglich an die Schnapsflasche und definiert sich nur noch über seine Trinkfestigkeit. Was ist von solcher Manneskraft noch zu erwarten? Eher nichts, wenn es um die Zeugung geht! Allenfalls begrenzte Zeit noch etwas von der Erektion!

Viele Männer helfen sich daher inzwischen mit Erektionsmitteln der Pharmaindustrie, wissen aber nicht, dass eine Erektion zwar eine taugliche Beigabe für einen Orgasmus ist, aber keineswegs deren Abschluss sein muss. Vielfach höre ich da jedenfalls Klagen, dass es eben damit trotz Potenzmittel eben doch nicht klappt!

Womit ich wieder bei den überstressten Menschen von heute bin, denn natürlich klappt es bei einem solchen Nervenzustand auch nicht mit der standfesten Erektion. Auch das verlangt schließlich eine entsprechende psychische Ausgangslage!

Nicht grundlos schildern mir jedenfalls Patienten beiderlei Geschlechts, dass Colostrum auch hier deutlich bessere Voraussetzungen schafft.

Allerdings sei vor allem den älteren Männern gesagt, dass die von ihnen 'handvollweise' genommen Blutdrucksenker in aller Regel jegliche Lust am Sex abtöten! Da tut sich dann nichts mehr!

Die Pharmaindustrier löst gewinnsteigernd dieses Problem allerdings auf die ihr eigene Weise, indem sie dagegen wiederum Potenzmittel vermarktet. Doch Potenzpillen sind eigentlich immer die falsche Wahl! Dauerhaft hilft auch hier nur, Voraussetzungen dahingegehend zu schaffen, dass der Patient von diesen Blutdrucksenkern wieder weg kommt. Das bewahrt viele zugleich auch vor den Problemen ihrer, als Nebenwirkung der Blutdrucksenker oft auftretenden Prostatavergrößerung.

Der Weg dahin geht allerdings immer über die Entsäuerung, richtige Kost und vernünftiges, ausreichendes Trinken. Das Ergebnis möge Anregung genug sein, denn der Volksmund sagt nicht grundlos: "Ein guter Hahn ist nicht fett!" Colostrum kann hierbei ein durchaus taugliches Hilfsmittel sein, denn es hilft, insbesondere die Verdauuungsvorgänge zu harmonisieren.

Mir ist bewusst, das alles ist schwierig und verlangt vor allem eines:

Disziplin!

Dabei ist gerade in unserer sonst so reglementierten Welt die 'Freiheit beliebigen Fressens und Saufens' zum geschätzen Gut mit besonderem Kultstatus geworden.

Der französischer Dichter, Dramatiker und Philosoph Voltaire ( 21.11.1694 - 30.05.1778 ) fasste dies schon vor Jahrhunderten treffend zusammen:

"In der ersten Hälfte des Lebens opfern wir unsere Gesundheit, um Geld zu verdienen. In der anderen Hälfte opfern wir Geld, um die Gesundheit wiederzuerlangen."

Das klingt allerdings hoffnungloser, als es ist. Bis zu Ihrem Tod haben Sie es nämlich weitgehend selbst in der Hand, wie gut oder wie schlecht es Ihnen geht. Sie müssen nur rechtzeitig mit den Gegenmaßnahmen anfangen und dann allerdings auch das Richtige tun!

 

 

18. Colostrum als Therapeutikum

Colostrum ist von der Natur gedacht, unmittelbar nach der Geburt bei Mensch und Tier zum einen den organischen und geistigen Aufbau des Säugers zu unterstützen, zum anderen den zunächst noch 'weltfremden’ Organismus insbesondere vor immunologischen wie infektiösen Abwehrschwächen zu bewahren.

Dies ist eine vielfältige Aufgabe! Tier und Mensch bestehen schließlich nicht nur aus Muskeln und Knochen, sondern erst das gesunde Zusammenspiel aller Kräfte - auch von Gehirn und Geist - macht im Ergebnis einen lebenstüchtigen Organismus aus.

Während der, je Geburt nur kurzen Bereitstellungsphase von Colostrum hat sich in der colostrumspendenden Mutter also die Natur gleichsam in einer 'göttlichen’ Leistung konzentriert, die für alle Lebewesen offenbar gleiche Bedeutung hat. Diese reicht über das bloße Wunder der Zeugung deshalb sogar noch hinaus, weil sie maßgeblich dafür ist, dass sich das gezeugte und vorgeburtlich entwickelte Lebewesen dann nach der Geburt veranlagungs- und artgemäß entwickeln kann.

Das Tier ist darauf angewiesen, dass ihm das Colostrum über die Muttermilch angeboten wird. Beim Menschen erfolgt eine sog. 'passive Übertragung' mütterlicher Antikörper jedoch bereits über die durchgängigere Placenta. Antikörper werden dann direkt aus dem Colostrum über den Verdauungstrakt aufgenommen und sind dann im Darm gleichsam so lange ein 'passiver Schutzwall', bis die körpereigene Abwehr diesen Schutz selbst leisten kann.

Dieser Schutz erstreckt sich allerdings auch auf die Mutter. Daher war es vor Entwicklung der heutigen Antibiotika früher noch selbstverständlich, dass die Säuglingsmutter ihre Brustwarzen mit dem eigenen Colostrum einrieb und so die Gefahr des Entstehens einer gefährlichen Brustentzündungen ( Mastitis ) verminderte.

 

 

19. Bovines Colostrum

Aus der grundsätzlichen Bedeutung von Colostrum für Mutter und Kind leiten sich wiederum die Möglichkeiten des sinnvollen Einsatzes von bovinem Colostrum für den Menschen ab.

Erst die Tierhaltung erlaubt es nämlich dem Menschen, auch über seine eigene Geburtsphase hinaus die ganz besondere Nahrung 'Colostrum’ zur Verfügung zu haben und sich dadurch weiterhin mit jenen Schutzstoffen zu versorgen, die ihm von der Natur ursprünglich nur als 'mütterliche’ Sondernahrung zugedacht waren.

Dadurch kann ein bedürftiger Organismus weiterhin organische Abläufe ebenso stärken, wie insbesondere auch altersbedingte Fehlleistungen der geistigen Bereiche ausgleichen.

Dadurch begünstigt diese Möglichkeit eines Rückgriffes des modernen Menschen auf diese naturgemäße Nahrung von höchster Qualität all jene, die in ihrer Entwicklung benachteiligt oder aufgehalten wurden - und das ist der eigentliche Segen bovinen Colostrums. Allerdings sei dazu angemerkt, dass natürlich auch das Colostrum der Ziegen und Schafe besonders wertvoll ist, jedoch etwa das Fünffache des Preises von bovinem Colostrum kostet.

Dies überrascht nicht, denn jeder Naturheilkundige weiß:

Was für das Kind gut ist,
nutzt in der Regel auch dem alten Menschen!

Auch der ältere Mensch erhält als durch Colostrum die Möglichkeit – unabhängig von seinem Lebensalter! - Schwächen seines Zustandes oder Alters durch die Einnahme jener hochwirksamen Stoffe auszugleichen, die von der Natur einem menschlichen Organismus sonst nur in den ersten Stunden seines Lebens bereit gehalten werden.

Dabei unterstützen die im Colostrum enthaltenenen Wachstumsfaktoren sowohl den Stoffwechsel, als auch die Fettverbrennung. Außerdem fördern sie aktiv den Muskelaufbau und beeinflussen die Zellalterung des Körpers, denn es gilt als erforscht, dass Colostrum petptide Wachstumsfaktoren enthält, die das Zellwachstum von Säugern anregen.

Beispielsweise findet sich der insulinähnliche Wachstumfaktor IGF-1 in hoher Konzentrationim Colostrum. Ihm wird die athletische Wirkung des Colostrums zugesprochen, denn er fördert Wachstum und Stoffwechselleistung des Wachstumshormons ( GH ), sowie die Vermehrung der Muskel- und Knochenzellen und damit den Aufbau starker Knochen und Muskeln.

 

 

20. Colostrum als Vernunftersatz?

Dennoch darf die Bewunderung für Colostrum nicht den kritischen Blick für das Mögliche trüben! Das Problem liegt dabei allerdings nicht etwa im Colostrum selbst, sondern in der Erwartungshaltung seiner Nutzer.

Diese wird aber leider von fachlich letztlich untauglichen Beratern der Vermarktungsindustrie manchmal unerträglich und geldgeil 'hochgedreht', um das 'schnelle Geschäft' machen zu können. Kommt dann beim Patienten die therapeutische Ernüchterung, hat ein Großteil der Verkäufer bereits sein Geschäft gemacht! Schnelll zur Hand ist außerdem das Argument , dem Kranken sei schließlich kein 'Heilmittel' verodnet worden - das dürfe nur der Arzt! - sondern nur ein Nahrungsergänzungsmittel. Manche Verkäufer erklären auch, der Betroffene habe einfach zu wenig von dem Mittel genommen! Lassen Sie sich also nicht verdummen!

Auch aus jahrzehntelanger Praxis weiß ich, dass Menschen zu allen Zeiten darauf aus sind, d a s Wundermittel zu bekommen, das ihnen ihre gesundheitlichen Probleme nimmt. Von der Verbreitung solcher Hoffnung lebt eine ganze Werbeindustrie und Käufer sind schon immer bereit gewesen, dafür auch viel Geld auszugeben.

Auch Colostrum - wie grundsätzlich alle Nahrungsergänzungsmittel! - ist entgegen allen werblichen Lobgesängen natürlich nicht das ersehnte Wundermittel! Kann und darf es rechtlich auch nicht, sonst würde es zumindest unter das Arzneimittelrecht fallen!

Trotzdem ist gerade Colostrum gewiss sein Geld wert - wenn es richtig eingesetzt wird!

Die Lobhudeleien der Vermarkter sind verständlich, aber es geht denen ja in der Regel oftmals gerade darum, die Käufer glauben zu machen, das jeweilige 'Wundermittel’ werde sie nun vor einer, in Wahrheit unersetzbaren Einschränkung und Anpassung ihres Lebensstiles bewahren. Solche Kunden verkennen jedoch, dass sie gewöhnlich überhaupt nur deshalb krank wurden, weil sie ihren Lebensstil so führten!

Ein Gesundheitszustand ist nämlich nur in Ausnahmefällen Folge eines Zufalls. Tatsächlich hat jeder Zustand seinen Ursprung in konkret benennbarem Verhalten des Betroffenen! Nur kann Ihnen ein Verläufer diese Zusammenhänge gewöhnlich nicht nennen. Er kann Ihnen nur was verkaufen!

Das gilt für den Übergewichtigen ebenso wie für den Alkoholtrinker und umfasst die ganze Skala heutiger Erkrankungen, sofern diese nicht auf Dritteinwirkungen zurückgehen oder Unfälle.

Nur ansatzweise haben solche Schicksale nämlich ihren Ursprung in genetischen Gegebenheiten des Einzelnen!

Jedenfalls ist es immer dämlich, sich eine genetische Veranlagung zu einer Krankheit einzureden! Solche Ableitungen sind meist nur statistische Zahlenspiele!

Gene schaffen allenfalls Organanfälligkeiten – zwingend für die gesundheitliche Entwicklung des Einzelnen zu einer Erkrankung sind diese Voraussetzungen aber in aller Regel nicht!

Gewöhnlich hat es der Einzelne also durchaus in der Hand, wie sein Schicksal einmal verlaufen wird. Er sollte daher die Folgen seines Fehlverhaltens auch nie mit einer genetisch schlechteren Veranlagung erklären wollen, denn dadurch beschneidet er sich nur in seinem weiteren Handlungsraum!

 

 

21. Das Prinzip Hoffnung

Natürlich tut es der menschlichen Eitelkeit weh, sich und anderen eingestehen zu müssen, dass man zu dumm, zu träge oder zu unbeherrscht war, den genetischen Vorbedingungen seines Körpers rechtzeitig oder/und ausreichend Rechnung getragen zu haben – aber am daraus folgenden Geschehen ist der Einzelne trotzdem fast immer selbst schuld!

Wer dies nicht wahrhaben will, belügt sich selbst - und eben deshalb werden leider auch so viele von skrupellosen Geldmachern 'abgezockt’! Denn nicht nur der Kranke lebt vom Prinzip Hoffnung, sondern durch ihn vorrangig die ganze Branche der 'Gesundmacher’!

Selbst wenn ich daher manchen Leser überzeugt haben sollte – bleiben sie dennoch kritisch, befragen Sie sich zunächst mal, was sie eigentlich selbst anders machen müssten und/oder könnten – außer Colostrum einzunehmen! Was ihnen dabei in den Sinn kommt - tun Sie es dann auch! Und zwar ohne andere oder neue Medikamente einzunehmen! Einfach dadurch, dass sie so leben, wie es der Körper eigentlich von Ihnen erwartet.

Es ist inzwischen bekannt, dass die Bürger immer dicker werden! Entsprechend krank sind viele auch. Mancher mag sein Erscheinungsbild zwar schön finden ( "fat is beautyful") das Problem ist aber ohnehin nicht das Aussehen, sondern sind die Lipide. Besonders gefährdet sind dabei die Menschen mit dickem Bauch, die sog.'Apfeltypen'.

Wann jemand zu 'dick' ist, sollte er nicht am sog. 'body-mass-index' (BMI) abhängig machen! Aussagekräftiger ist das nach neuestem Wissensstand wieder das althergebrachte Massband! Lt. WHO sollte der Bauchumfang einer Frau unter 88 cm betragen, bei Männern unter 102 cm. Die amerikanischen Richtwerte sind noch enger ( 88 cm bei den Damen, 94 cm bei den Herren ).

Der Speck in der Bauchgegend - und hier vor allem der unsichtbare, unter der Bauchdecke, bei den inneren Organen! - ist nämlich besonders gefährlich. Dieses viszerale Fett produziert viel mehr Botenstoffe und Hormone, als die Fettzellen unter der Haut und wird für Entzündungen im Körper verantwortlich gemacht, weil sein Stoffwechsel anders ist.

Geregelt wird dies durch Lipide, die in jeder Zelle eine besondere Steuerungs- und Signalfunktion haben.

Beispielsweise kommt im viszeralen Fett das, als Sättigungshormon bekannte Leptin derart häufig vor, dass sich dort eine Resistenz bildet. Diese wiederum hat aber nun zur Folge, dass der Dickbäuchige dann kein Sättigungsgefühl mehr entwickelt und immer zu viel isst.

Diese Entzündungsanfälligkeit des Gewebes ist aber wiederum ein Einsatzpunkt für Colostrum, das wiederum Entzündungen abbaut bezw unterläuft.

Der einzige Vorteil viszeralen Fetts ist jedenfalls der, dass es als erstes wieder abgebaut wird. Auch dabei kann Colostrum dann dann eine Hilfe sein, weil es die inneren Organe stärkt und dazu beiträgt, deren Stoffwechsel zu harmonisieren.

Wer figurbewusst ist, sollte jedenfalls immer auf die richtige Stoffwechsellage seines Körpers achten und darauf, dass seine Kost daher immer blutgruppengemäß ist. Besseres können Sie sich nicht antun! Der Gewichtsverlkust ergibt sich dann von allein durch den verbesseren Stoffwechsel, d.h. die ernährungsbedingt leichtere und gründlichere Verarbeitung der Kost. 

 

 

 

22. Colostrum und der Zelltod mit 120 Lebensjahren

Bedenken Sie nämlich, dass der menschliche Körper eigentlich rund 120 Jahre alt werden kann, bevor der friedliche Zelltod dadurch eintritt, dass sich die Zellen nicht mehr teilen.

Daraus leitet sich auch ab, dass Sie ihrem Körper folglich nicht nur Genuss und Fülle zukommen lassen dürfen, sondern rechtzeitig ebenso eine richtige Ernährung in überlegter Menge und mit bedachtem Inhalt, - wie vor allem auch Muße statt Ablenkung!

Das bedeutet allerdings weitergehend, dass folglich auch der Zeitpunkt, ab dem Sie mit solcher Umstellung beginnen müssten, immer weit vor dem liegt, den ihnen der kranke Körper schließlich irgendwann aufzwingt!

Jene, die also naiv glauben, ihr Körper und Geist habe stets ihrem Willen untertan zu sein, die wird ihr Körper irgendwann immer eines Anderen belehren! Es ist in meinen Augen jedenfalls kein Zufall, dass ich in den 70-er Jahren des letzten Jahrhunderts noch eher selten Patienten in den Vierzigern hatte – heute sind es schon die Dreißigjährigen, die vermeintlich ihr Leben ‚genossen’ haben!

Was folglich Sie selbst tun können und müssen, kann und wird Ihnen jedenfalls auch Colostrum nicht abnehmen, denn dafür ist Colostrum nicht bestimmt – sondern wird ihnen allenfalls so verkauft!

Colostrum kann und wird Ihnen jedoch 'nur’ ansatzweise helfen, Minderwertigkeiten zu vermeiden oder auszugleichen und dies auch nur mit jener Nachhaltigkeit und Schnelligkeit, wie sie die Natur dem Säugling mit auf den Weg gegeben hatte. Den Rest müssen Sie notwendig weiterhin selbst machen!

Sparen Sie sich daher auch das Geld für Colostrum, sollten Sie weiterhin nicht bereit sein sollten, etwa durch eine blutgruppengemäße Kost auch sich selbst den notwendigen Beitrag zu einer natürlichen Gesundheit abzufordern!

Sie können Gesundheit also nicht mit Colostrum kaufen!

Colostrum kann und wird ihnen bestenfalls ein gleich nützlicher, naturgegebener Ansatz zu Gesundheit sein, wie sie schon einmal bei der Geburt einen geschenkt bekamen.

Machen Sie folglich das Richtige aus und mit diesem neuerlichen Geschenk! Sonst werden Sie enttäuscht - und das liegt dann aber nicht an der Minderwertigkeit dieser Gabe, sondern an der Unvernunft bei seiner Verwendung!

 

 

 

23. Die Ware Colostrum

Mit Colostrum wird auf hohem Wirkstoffniveau ein außergewöhnliches Erzeugnis angeboten!

Aber Colostrum ist natürlich längst im Haltegriff der Vermarkter! Daraus ergeben sich leider erhebliche Unterschiede in der Herstellung und damit auch hinsichtlich der Qualität.

Ein hochwertiges Produkt wird nur in den ersten 24 Stunden nach dem Kalben gewonnen. Diese kurze Zeitspanne ist deshalb so wichtig, bereits am zweiten Tag rund 40 Prozent weniger Wirkstoffe im Colostrum enthalten sind. Achten Sie also unbedingt auf entsprechende Zusagen der Vermarkter!

Besondere Bedeutung hat die Verarbeitungstemperatur des Colostrums!

Sie sollte während des ganzen Prozesses unterhalb von 40° C liegen, denn bereits ab 42°C werden zahlreiche Wirkbestandteile zerstört. Davon kann nicht ablenken, dass diese Wirkstoffe natürlich noch in im Colostrum vorhanden sind - nur ist durch die höhere Verarbeitungstemperatur die Wirksamkeit eingeschränkt oder verloren gegangen. Deswegen ist auch solches Colostrum nicht nutzlos! Achten Sie jedoch darauf, dass Sie für Ihr Geld möglichst das m.E. Beste bekommen und das ist nun mal kalt gefiltertes Colostrum!

Kaltsterilfiltration entzieht dem Colostrum das überflüssige Fett, das der menschliche Organismus - anders als das Kalb - nicht in solcher Fülle benötigt, und garantiert Haltbarkeit und Keimfreiheit ohne Konservierungsmittel

Alle Inhaltsstoffe liegen bei der Kaltsterilfiltration dann in "freier Form" vor, was den Vorteil hat, dass der Darm die Inhaltsstoffe aufnimmt, ohne dass sie der Magen zuvor verdauen muss!

Der Wirkbereich des Colostrums liegt dort, wo heute Umwelt und Überlastung der Menschen zu immer mehr Leistungsschwächen und Anfälligkeiten aller Art führen – bei jungen Menschen, wie bei den Alten. Er umfasst daher den Impfschaden des Kleinklindes ebenso wie die Schlafstörung des alten Menschen oder den notwendigen Energiezugewinn beim burn-out-Syndrom des gestressten Berufstätigen.

Diese Wirkbreite von Colostrum versuche ich in diesem Artikel nachvollziehbar zu machen, denn wenn sich Ihnen erst mal die eigentiche Aufgabe des Colostrums in der Natur erschließt, werden Sie sich dessen Einsatzmöglichkeiten selbst ableiten können.

Sie müssen dieses Verständnis deshalb selbst gewinnen, weil das Heilmittelwerbegesetz genauere Aussagen verbietet! Solches Wissen bleibt bewusst dem medizinischen Fachpublikum vorbehalten - doch dieses schweigt darüber in der Regel, weil solche Informationen manchen Behandlerkontakt überflüssig machen würden!
Nach dem Willen des Gesetzgebers soll der Laie jedenfalls nur begrenzt informiert werden! Nur der Arzt soll wissen – mit der schädlichen Folge, dass die Ärzteschaft üblicherweise heute nur noch die gesponserten Informationen der Pharmaindustrie an Kranke 'durchreicht'. Dadurch will der Gesetzgeber – unter dem Vorwand des Patientenschutzes! - zugunsten der Großpharmaindustrie vor allem die Vermarktung von preiswerter Alternativmedizin behindern.

 

Warnung:

Glauben sie allerdings nicht, dass Ihnen Colostrum oder irgend ein anderes Mittel ersparen, sich maßvoll und richtig zu ernähren und das Richtige zu trinken! Mit einem teuren 'Auto' fahren Sie im 'dichtem Straßenverkehr Ihrer Gesundheit' schließlich auch nicht schneller und weiter, als bis an Ihr Lebensende! Sie kommen scheinbar nur bequemer hin!

Die einzig sicherer Krebstherapie bleibt 'nach dem Stand der Wissenschaft' daher auch heute noch, erst gar keinen Krebs zu bekommen - und das bedeutet:

  • klares Wasser,
  • gutes Salz,
  • bewusste Gelassenheit
  • blutgruppengemäße Ernährung.

Denn Kranksein ist immer etwas Persönliches und keiner hat wirklich dieselben Beschwerden wie ein anderer - sondern stets nur Teile davon! Wer Kranksein daher nicht als Ganzes sieht, wird immer nur einzelne Symptome behandeln!

 

Empfehlung für die Behandlung von Tieren:

Das Heilmittelwerbegesetz verbietet allerdings nicht die nachdrückliche Empfehlung für einen Einsatz von Colostrum in der Tiermedizin. Dort jedenfalls wird Colostrum sehr erfolgreich bei Katzen, Hunden und Pferden genutzt. Erfahrene Tierärzte berichten über bemerkenswerte Erfolge bei altersschwachen und damit oft krebskranken Tieren, bei der Behandlung von Infektionen durch Bakterien oder Viren, Verletzungen aller Art oder der Nachbehandlung von Operationen.

So verwendet auch meine große Familie Colostrum regelmäßig mit großen Erfolg bei ihren verschiedenen Tieren. Das betrifft alterssschwache Katzen ebenso, wie den Katzenschnupfen der Jungtiere. Stets wurde im Krankheitsfall ein halber Teelöffel Colostrum flüssig dem Futter beigemischt und auch gerne angenommen.

Richtwertmäßig wird von Veterinären täglich 20 mg Colostrum je kg Körpergewicht über mindestens 20 Tage empfohlen. Hunde und Katzen nehmen Colostrum durchaus zwar gerne auch in flüssiger Form, doch kommen bei ihnen auch oft die weniger wirksamen Kapseln zum Einsatz, weil sie sich einfacher in das Futter einstreuen lassen. .

 

 

 

24.Das 'Alters'- Enzym Telomerase

Colostrum enthält als einziges Nahrungsmittel das Enzym Telomerase. Es wird vom Körper in kleinsten Mengen selbst hergestellt und soll die Verkürzung der Chromosemstränge bei der Zellteilung verhindern. Das Enzym begünstigt dadurch die Heilungsprozesse beschädigter Zellen, was bei Zellverletzungen oder -entartungen aller Art besonders wichtig ist.

Die Bereitstellung dieses Enzyms nimmt jedoch mit zunehmendem Alter ab. Irgendwann endet schließlich diese periodische Verkürzung der Chromosemenstränge und damit die Fähigkeit des Gewebes zu weiterer Teilung der Zellen. Damit verliert das Gewebe seine Reproduktionsfähigkeit. Es altert und/oder stirbt ab.

Der Verlust dieser Fähigkeit, sich selbst immer wieder herzustellen, gilt heute als eigentliche Grund dafür, dass Gewebe altert. Gesichert wurde diese Erkenntnis bei Menschen, denen dieses Enzym Telomerase gänzlich fehlt und die daher an der sog. 'Greisenkrankheit' leiden.

Wissenschaftler, die sich mit dem menschlichen Altern befassen, gehen daher davon aus, dass ein Alterungsprozess in seiner unglaublichen Vielschichtigkeit wohl dadurch stark verzögert werden kann, dass dem Körper dieses Enzym Telomerase zugeführt wird.

Die künstliche Herstellung dieses Enzyms ist allerdings sehr aufwendig und daher extrem teuer. Die Möglichkeit einer Aufnahme und Verwertung von isoliert eingesetzten Synthetika durch den Körper ist nämlich nur gering. Entgegen den vollmundigen Versprechungen mancher Hersteller ist es mit der sog. Bioverfügbarkeit dieser Mittel für den Organismus also selten weit her und damit sind die Verwendung dieser Mittel sehr teuer.

'Anti-Aging' bleibt bei solcher Kosmetik folglich weiterhin den Wohlhabenden vorbehalten! Billig-Kosmetika für den 'Normalverdiener' helfen eher wenig dem Bedürftigen, als vielmehr dem anpreisenden Unternehmen!

 

Colostrum enthält das Enzym Telomerase als einziges Nahrungsmittel jedoch in einer natürlichen Form und so kann es auch verstoffwechselt werden!

Allerdings auch dies nur bei der entscheidenden Einschränkung, dass das flüssige Colostrum verwendet wird! Andere Aufbereitungsformen erfüllen diese Erwartungen nicht - für mich der entscheidende Grund, von jeglicher anderen Anwendungform daher auch nachdrücklich abzuraten. Wenn sie schon Geld dafür ausgeben, sollte das Colostrum Ihnen alles zur Verfügung stellen, zu dem es fähig ist!

Dabei verkenne ich nicht, dass die Einahme von Colostrum-Tabletten scheinbar gewisse Vorteile haben kann. Etwa den, dass Colostrum - etwa im Urlaub - dadurch haltbar ist. Denn Colostrum in Flaschen - einmal geöffnet - ist auch im Kühlschrank nur begrenzt haltbar!

Tatsächlich werden solche 'Vorteile' immer damit erkauft, dass das Produkt deutlich schlechter ist! Etwa indem es nun an der so wichtigen Telomerase fehlt! Dazu siehe Weiteres unten!

Ohnehin geht der scheinbare Einkaufsvorteil von Kapseln oder Tabletten dem verloren, der berücksichtigt, dass für den gleichen Wirkeffekt die Wirkstoffmenge dann etwa vier Mal höher sein muss, wie bei der Flüssigform. Da rechnen sich die Tablette oder Kapsel plötzlich gar nicht mehr so günstig!

 

 

 

25. Wie lange ist Colostrum einzunehmen?

Marketingleute preisen ihre Produkte gewöhnlich so an, dass man jedes beworbene Mittel – Medikament wie Nahrungsergänzungsmittel – möglichst dauerhaft und zumindest anfangs in hoher Dosis nehmen solle.

Davon rate ich bei Colostrum ab!

Es widerspricht der Natur und ihrer Verwendung von Colostralmilch, Colostrum dauerhaft und in hoher Dosis zu nehmen!

Wäre Colostrum von der Natur so erdacht, würde es dem Säuger nämlich in einer grundsätzlich größeren Menge länger angeboten! Gerade das ist aber nicht der Fall!

Die Kuh liefert ihrem Kalb über etwa 72 Stunden täglich bis zu 8-10 Liter Colostrum. Das Kalb braucht davon zur eigenen Entwicklung in den ersten 6 Stunden etwa 7 Liter, innerhalb der nächsten 12 Stunden weitere 5 Liter Colostrum. Nur der ungenutzte Rest kann abgemolken werden, sonst überlebt das Kalb gewöhnlich nicht! Daran wird sich jeder Bauer auch schon deshalb halten, weil rechnerisch der Gewinn aus der Colostralmilch keinesfalls den Verlust eines Kalbes wettmachen würde.

Insgesamt liefert die Kuh ihre Colostralmilch in unveränderter Zusammensetzung etwa 48 Stunden lang. Danach erst wird aus der Colostralmilch zunächst eine Übergangsmilch. Nach 72 Stunden gibt die Kuh dann die volle Milch.

Colostrum hat folglich einen, sich rasch verengenden Wirkkorridor - was aber bedeutet, dass es von der Natur danach eigentlich nicht mehr benötigt wird!

Für den Anwender ist diese Erkenntnis deshalb wichtig, weil Colostrum folglich seine größte Leistungsfähigkeit - auch für den Menschen! - in den ersten 1,5 Tagen des Kalbes hat!

Auch für den menschlichen Verzehr muss daher das wirklich wertvolle Colostrum der Kuh folglich in den 24 Lebensstunden des Kalbes gewonnen sein! Nur während dieser knappen Zeitspanne gibt die Natur alles, um dem Neugeborenen so viel Lebenskraft zu geben, wie die 'Spenderin' Kuh erübrigen kann.

Dies erklärt auch die auffällige Stärkung des menschlichen Körpers und Gehirns durch Colostrum. Regelmäßig berichten jedenfalls erschöpfte, 'ausgebrannte’ Menschen davon, dass sie schon nach wenigen Tagen der Einnahme von Colostrum eine deutliche Verbesserung ihrer Kraft und Vitalität verspürten – eine Beobachtung, die auch Berichte aus der Antike und menschlichen Frühgeschichte überliefern. In Fortsetzung von Beobachtungen aus Jahrtausenden gibt Colostrum also offenbar wirklich Mensch und Tier die Energie, die ihm seit Menschengedenken zugeschrieben wird!

Allerdings warne ich davor, die Aussagen von Verkaufgesprächen auch über Colostrum überzubewerten.

Das ist in der Regel fachliches Gerede von Verkäufern, die nie Qualifizierters getan haben, als alles jedem zu verkaufen und diesmal ihr Geschäft eben mit der Krankheit der Menschen machen. In der Regel haben solche Verkaufsberater keinerlei medzinische Kenntnisse, sondern allenfalls eine gute Verkäuferschulung. Sie verstehen es daher auch, ihre Aussagen - bei hoher Glaubwürdigkeit! - geschickt in Mitmaßungen und Berichte vom Hören-Sagen zu verpacken. Gern benutzt wird auch der Hinweis darauf, was sie entsprechend medizinische Berichten so gelesen haben ( wollen ). Tatsächlich erlaubt in der Regel schon das Heilmittelwerbegesetz solche Aussagen gar nicht, wie sie dem Kunden aufgetischt werden. Solche Berichte gibt es manchmal auch gar nicht und wenn, sind sie weit allgemeiner gehalten, als der Verkaufsberater vorgibt.

Vertrauensbildend ist verkäuferseitig auch das Angebot, man wolle sich " gerade für Sie" bei der Firma nochmals erkundigen. Tatsächlich holen sich diese Verkäufer dann bei den, medizinisch zwar ebenfalls unwissenden, verkäuferisch aber noch besser geschulten Mitarbeitern der Abteilung 'medizinsche Beratung' allenfalls Tipps, wie sie dem Kunden doch noch etwas andrehen können.

Seien Sie daher etwa besonders dann auf der Hut, wenn Sie beispielsweise wegen Colostrum angefragt hatten und Ihnen im 'Beratungsgespräch' plötzlich noch andere Präparate " genau für Ihren Fall" als neuester Wissenstand der Medizin vorgeschlagen werden. In Wahrheit wird da meist nur Ihre Unwissenheit ausgenutzt!

 

26. Die Gefahr einer immunologischen Überforderung?

Sicherlich kann Colostrum manches Arzneimittel ersetzen. Sein Vorteil liegt schließlich gerade darin, dass es sich Jahrtausende lang bewährt hat - was auch ansatzweise nur von den wenigsten zugelassenen Arzneimittel gesagt werden kann. Schließlich können die heute 'modernen' Medikamente ja überhaupt nur deshalb gewinnträchtig verkauft werden, weil sie zunächst noch Patentschutz haben! Den aber bekommen nur Medikamente mit wenig Praxiserfahrung und dieser Patentschutz läuft nach wenigen Jahren aus! Daher wird hastig auch manches in den 'Pharmaküchen' 'zusammengekocht', das schon bald wieder vom Markt genommen werden muss. Skandale sind genug bekannt geworden!

Aber so sind nun mal die Geschäftsmethoden der Pharmaindustrie. So lange sich alles noch als Ausfluss 'moderner Medizin' verbrämen und damit verkaufen lässt, werden selbstverständlich zunehmend mehr bewährte Mittel verlacht, verteufelt oder sonstwie schlecht gemacht. Man will und soll als Therapeut ausschließlich 'modern' sein - was immer das jeweils in der Konsequenz heißt.

Die Medizingeschichte kennt viele Mittel, die solchem Denken - insbesondere durch das 10.Novelle des Arzneimittelgesetzes! - zum Opfer fielen, um der Großpharmaindustrie den Markt zu säubern. Bezahlen muss das aber letztlich der Verbraucher durch überhöhte Preise und der Kranke durch 'iatrogene Krankheiten' - Krankheiten, die durch den Therapeuten erst gesetzt werden und deretwegen jährlich Zehntausende in die Klinik kommen und an denen viele davon sterben!

Jedenfalls muss in dem Zusammenhang gesehen werden, dass die Zulassung eines Arzneimittels keineswegs schon viel über seine tatsächliche Wirkung aussagt, denn vorrangig beinhaltet eine solche Zulassung nur den Nachweis der angeblichen Unschädlichkeit. Zahlreiche Arzneimittelskandale - die zunächst immer erst mal vertuscht und heruntergeredet werden! - beweisen dies inzwischen.

Die Bundesregierung hat diesbezüglich - nach amerikanischem Vorbild! - sogar noch die Hürden gesenkt! Der Feldversuch findet zunehmend einfacher inzwischen auf Kosumentenebene statt!

Der Therapeut sollte daher so bewährte Mittel wie Colostrum wieder mehr in seine Therapieüberlegungen einbeziehen, bezw der Kranke zur Selbstmedikation übergehen und beobachten, was sich dadurch 'von selbst' erledigt.

Bedenken gegen den uneingeschränkten Gebrauch von Colostrum werden heute allerdings dadurch beiseite gefegt, dass Colostrum rechtlich 'nur' als Lebensmittel eingestuft ist - was ich für einen Fehler halte. Ein solches Wirkstoffkonzentrat ist weit mehr als ein 'Lebensmittel' im üblichen Sinne!
Dass es die Vermarkterkreise für Colostrum bislang verstanden haben, seine Einstufung als Arzneimittel zu verhindern, steht dem nicht entgegen! Colostrum ist von der Natur zweifelsfrei als Heil- und Stärkungsmittel gedacht und wird seit Jahrtausenden richtigerweise so eingesetzt! Ein Unsinn, es daher rechtlich zu einem beliebigen Lebensmittel umzudeuten, nur weil starke Wirtschaftsinteressen das so wollen! Colostrum ist ein therapeutisch wirkendes und stets auch so eingesetzes Hochkonzentrat!

Daher gilt m.E. auch für Colostrum, wie für jedes Medikament:

Was das Abwehrsystem stärkt, kann irgendwann das Immunsystem auch überfordern und damit vielleicht sogar in das Wirkgegenteil umschlagen!

Unabhängig von solchen allgemeinen 'Warnungen' scheint mir nach meinen eigenen Erfahrungen jedoch fraglos bestätigt, dass Colostrum für Allergiker aller Art immer geeignet ist. Wann immer ich Patienten wegen ihrer verschiedenartigsten Allergien empfahl - vom Heuschnupfen bis zum Hautausschlag ! - qualitativ hochwertiges, kalt gefiltertes Colostrum in Flüssigform einzunehmen, brachte dies dann das erhoffte Ergebnis. Teilweise in - auch für mich - erstaunlich kurzer Zeit von nur wenigen Tagen, wie ich das im Ergebnis gewöhnlich nur von homöopathischen Hochpotenzen kenne.

Überrascht hat mich das allerdings nicht. Das schließlich ist das eigentliche Wirkgebiet von Colostrum! Für jeden verständlich, der Aufgabe und Entstehung von Colostrum gedanklich nachvollzieht.

Allerdings sollte niemand glauben, Ernährungsmängel dauerhaft durch Colostrum ausgleichen zu können.

Falsche Ernährung belastet immer den körpereigenen Stoffwechsel und wirkt ebenso auf diesen ein, wie Colostrum - aber letztlich unendlich viel wirksamer, schon weil davon ungleich viel mehr aufgenommen wird! Vor allem auch, wenn diese Fehler dauerhaft begangen werden!

Colostrum kann und wird helfen, ernährungsbedingte Schäden zu korrigieren! Aber natürlich auch nur dann, wenn zugleich die Schadensursache beseitigt wird!

Denken Sie nicht, dass Sie Ihren Körper dauerhaft 'bescheißen' können. Nicht Ihr Körper und seine Funktionen sind 'dumm', sondern allenfalls Sie und Ihre Einstellung zu Ihrem Körper!

Eine, nach meiner Erfahrung sehr große Hilfe wird dabei - bei allen chronisch Kranken und vor allem bei Kindern! - die oben bereits genannte Blutgruppenkost sein! Es lohnt sich, diese Kostweise als Richtschnur für die eigene Vorbeugung und Behandlung einzusetzen. Besonders wichtig ist dies in jenen Familien, wo verschiedene Blutgruppen vorkommen. Da fällt versorgungsmäßig sonst immer einer 'durch den Rost' - auch wenn sonst auf Biokost u.ä. geachtet wird!

Hierzu habe ich Ihnen oben das Buch über die 4 Blutgruppen empfohlen.

 

 

 

26.1. Zur Aussagekraft seiner jahrtausendealten Anwendung

Damit will ich nicht sagen, dass Colostrum therapeutisch gefährlich ist! Nebenwirkungen sind bislang keine bekannt - was allerdings nicht sicher heißt, dass es sie nicht gibt! Schließlich ist es heute üblich, Nebenwirkungen einer Therapie möglichst lange totzuschweigen, weil das sonst die Geschäfte Weniger beschädigt!

Diesem Zweifel kann nicht entgegengehalten werden, dass Colostrum schon seit Jahrtausenden bekannt ist, beachtenswerte Nebenwirkungen daher längst bekannt wären.

Ein solcher Vorhalt ist naiv, denn Colostrum ist durch seiner heutige Vermarktungsintensität streng genommen kein 'altes' Mittel der Volksheilunde, sondern ein eher 'junges' Mittel der Medizinvermarktung!

Bis vor wenigen Jahren kam schließlich nur der Bauer an jenes Colostrum heran, das ihm seine Kuh zwei Tage lang nach dem Kalben als 'Überbleibsel' zur Verfügung stellte, weil den Hauptteil das Kalb zum Überleben brauchte. Ungereinigt und ungefiltert wurde es dann als Dickmilch von der Familie verzehrt. Danach gab die Kuh zwar normale Milch, aber es dauerte dann rund ein Jahr , bis dieselbe Kuh wieder kalbte und wieder für 2 Tage Colostrum hatte!

Folglich kamen stets nur Wenige an Colostrum heran und Colostrum war daher immer ein Wirkstoff zur Verfügung von Privilegierten wie Königen, Priestern u.a.!

Das hing dabei nicht allein von der Größe der jeweils gehaltenen Rinderherde ab, sondern vorrangig von der Verderblichkeit des Colostrums.

Das änderte sich erst in der Neuzeit durch die aufkommenden Sterilisationsverfahren bei gleichzeitiger Massentierhaltung! Im hochwertigen Kaltfilterverfahren wird Colostrum sogar erst seit den 1990-Jahren gewonnen!

Erst die modernen Möglichkeiten der Entkeimung und sterilen Aufbewahrung machten Colostrum zu einem 'Produkt für Jedermann'!

Das bedeutet aber wiederum, dass das überlieferte Wissen um die therapeutische Besonderheit von Colostrum folglich nicht einfach übernommen werden kann! Einfach weil es keine jahrhundertealten Angaben darüber gibt, wie dieses Wirkstoffkonzentrat bei dauerhafter und umfangreicher Einnahme auf jeden menschlichen Organismus wirkt.

Bei aller Begeisterung für die therapeutischen Möglichkeiten des Colostrums - die ich durchaus teile! - sollte also immer darauf geachtet werden, ob und wann beim Einzelnen eine Wirksättigung eintritt. Darf/kann der menschliche Körper etwa längere Zeit oder gar dauerhaft Colostrum aufnehmen, ohne dass dies irgendwann zu überschießenden Immunreaktionen führt?

Das PRP im Colostrum reguliert schließlich die Thymusdrüse. Es ist ein starkes natürliches Antibiotikum, das wirksam ein schwaches Immunsystem stimuliert. Es bringt zwar auch ein übermäßig tätiges Immunsystem, das dann zu viele Antikörper produziert, die zuletzt den eigenen Körper angreifen, wieder ins Gleichgewicht, doch sollten solche überschießenden Vorgänge nicht leichtfertig provoziert werden.

Machen Sie sich vor einer Einnahme folglich bewusst, wozu Colostrum von der Natur eigentlich gedacht ist und wie es auch seit Jahrtausenden in der Erfahrungsheilkunde eingesetzt wird. Bedenken Sie vor allem, dass die Kuh dem neugeborenen Kalb nur in den ersten beiden Tagen Colostrum zur Verfügung stellt!

Letzteres bedeutet allerdings nicht, dass auch der Mensch nur zwei Tage lang Colostrum einnehmen sollte, denn dessen Verzehrsmenge an Colostrum ist ungleich geringer!
Aber es bedeutet für mich, dass Colostrum nicht unkritisch zur Dauereinnahme taugt!

Von einer solchen Vorsicht darf vor allem nicht ablenken, dass heute meines Wissens nicht offen darüber gesprochen wird, welche Folgen sich aus einer Dauereinnahme möglicherweise ergeben können!

Lassen sich folglich die unbestreitbaren Erfolge mit Colostrum nicht einfach unbedacht auf die heutige Zeit übertragen, entstand durch die schrankenlose Vermarktung von Colostrum inzwischen auch noch ein Erzeugerproblem. Als Folge der heutigen Vermarktungsintensität steht inzwischen nämlich nicht mehr genügend hochwertiges Colostrum zur Verfügung und es wird daher vermarkterseitig auch in vergleichsweise minderwertigere Ware ausgewichen!

Garantiert hochwertiges Colostrum erhalten Sie daher auch nur bei einem Hersteller, der bis zur Ohrmarke der Kuh nachweisen kann, welches Colotsrum er Ihnen abgefüllt haben! Eine solche Garantie erhalten Sie allerdings nur für Tiere aus Bioland- oder Demeterhofhaltung.

Achten Sie jedenfalls darauf, was Sie kaufen! Es ist therapeutisch heute jedenfalls ein Problem, dass sich immer mehr Menschen von cleveren Ahnungslosen - damit meine ich den Arzt ebenso wie den angelernten Verkaufsberater! - Nahrungsergänzungsmittel aller Art mit allen Tricks der Verkaufspsychologie aufschwatzen lassen! Dadurch ist inzwischen nämlich ein Milliardenmarkt entstanden, der viele Patienten einfach dadurch krank macht, dass sie das - immer teure! - Zeug unkritisch und in solchen Mengen schlucken, vor denen sie aus Eigennutz keiner ihrer 'Ratgeber' gewarnt hatte.

Hüten sie sich deshalb überhaupt immer davor, ein zunächst vielleicht durchaus angebrachtes Mittel bedenkenlos längere Zeit einzunehmen!

Das gilt übrigens für jedes Mittel ! Wenn es nicht so wirkt, wie die Kranken deshalb erhoffen, weil ihnen eben dieser Erfolg als Kaufanreiz vorgegaukelt wurde.ist es heute leider üblich ,dem Patienten einzureden, dass er von dem jeweiligen 'Gesundheitsbringer' - was immer das dann ist und wie immer es heißen mag! - einfach nur mehr nehmen soll.

Mir hat es sich inzwischen als ausreichend erwiesen, 3 Mal wöchentlich einen Esslöffel Colostrum einzunehmen, nachdem ich zunächst 3 Monate lang täglich 2 Esslöffel eingenommen hatte und die nächsten 3 Monate 1 Esslöffel.

 

 

26.2. Erstverschlimmerungen?

Die Frage nach einer Wirkumkehr kann genau allerdings nur beantworten, wer dazu labormäßig Analysen erstellt! Dem Laien hilft hingegen nur die kritische Eigenbeobachtung!

Dabei ist allerdings zu beachten, dass sog. 'Erstverschlimmerungen' in der Regel durchaus ein sicheres und wichtiges Zeichen für einen Heilungsprozess sind, die beweisen, dass sich der Organismus nun mit dieser Schwachstelle beschäftigt! Diese, meist schmerzhaften Bechwerden klingen daher auch nach wenigen Tagen weiterer Einnahme in der Regel wieder ab - weshalb ich auch rate, bei solchen Selbstheilungsvorgängen allenfalls die Einnahmemenge zu reduzieren - aber Colostrum deshalb nicht gänzlich abzusetzen!

Sehr gute Erfolge konnte ich in den meisten Fäll ohne Erstverschlimmerung, im Gegensatz zu manch anderer homäopatischer Behandlung, bei verschiedenen Hautkrakheiten beobachten.

 

Entgegen der Meinung anderer Behandler halte ich es aber immer für richtiger, auch Colostrum folglich nur dann und nur dort einzusetzen, wo es aufgabengemäß angezeigt ist.

 

Nur dann leistet Colostrum, was man sich davon erwartet, wobei sein Wirkbereich weit größer ist, als der Laie annimmt!

Bei aller Begeisterung für Colostrum scheinen mir solche Einschränkungen jedenfalls deshalb angebracht - gerade weil Colostrum etwa auch die Aufgabe hat, den Säuger gegen Pollen aller Art zu immunisieren! Bekanntlich gibt es ja keine Kuh mit einer Pollenallergie, obwohl sie durch das Futter täglich mit Pollen aller Art konfrontiert ist. Auch dies eine Wirkung des Colostrums, das die Kuh mit der Geburt erhielt! Ein mögliches Zuviel einer solchen, naturgemäßen Immunisierung des Menschen durch bovines Colostrum könnte daher plötzlich beim menschlichen Patienten möglicherweise ein anderes 'Fass’ zum Überlaufen bringen!

Allerdings wird dies selten bedenklich sein, gerade weil Colostrum ja eine immunologische Wirkung hat. Nur sollte Colostrum daher m.E. nicht unüberlegt und dauerhaft eingenommen werden! Denn alles, was hilft, kann auch schaden kann und bei Überdosierung folglich selbst ein Medikament zum Krankmacher werden lassen! Das Ergebnis sind die gefürchteten 'iatrogenen' Krankheiten - jene Krankheitszustände, die der Therapeut verschuldete.

 

 

27. Wie und wieviel Colostrum ist einzunehmen?

Colostrum ist daher auch in maßvoller Dosierung einzunehmen.

Viel hilft auch bei Colostrum m.E. nicht viel! Das nützt nur dem Hersteller!

Bewährt hat sich die Einnahme von täglich 1- 2 Esslöffel Colostrum, wegen des gewöhnungsbedürftigen Geschmacks zweckmäßig in Saft oder in Milch.

Ganz wichtig: Colostrum darf bei der Herstellung und beim Verzehr nicht über 42 C° erwärmt werden, sonst verlieren seine wichtigsten Inhaltstoffe - wie etwa die Telomerase! - ihre Wirkung! Das bedeutet: Die Herstellungsvorgänge dürfen nicht über 42 C° hinausgehen, eine Forderung, deren Einhaltung auch für die Filter- und Zubereitungsvorgänge gilt! Daher ausschließlich kalt gefiltertes Colostrum kaufen!

Ganz wichtig: Colostrum nie in einem Getränk über 40°Czu sich nehmen!

Lassen Sie sich von Marketingstrategen und Colostrumverkäufern auch nicht zu höheren Einnahmemengen überreden!

Das empfehle ich Ihnen, obwohl Unverträglichkeiten bislang unbekannt sind. Letzteres liegt allerdings wohl auch daran, dass die heutige Abfüllung von Colostrum erst seit wenigen Jahren technisch überhaupt möglich ist! In der Antike verbot sich eine ständige Einnahme folglich schon deshalb, weil nur Wenige überhaupt an Colostrum herankamen!

Colostrum war in allen Kulturen nur Wenigen verfügbar.
Inbesondere hinsichtlich der Dauer seiner Einnahme ergeben sich dadurch
m.E. aber auch Einschränkungen!

Achten Sie bei der Einnahme jedenfalls stets auf Veränderungen Ihrer Befindlichkeit! Nach einer 'Vorlaufzeit’ von meist etwa 2 – 3 Wochen - also etwa 6 Flaschen je 125 ml - einer Zeit, in der sich die Energien dieses Mittels im Körper gleichsam entfaltend 'aufbauen’, sollten Sie m.E. bereits von zwei Esslöffel auf einen Esslöffel täglich zurückgehen.

Pauschale Empfehlungen zur Einnahme nutzen in der Regel nur dem Verkäufer! Nehmen Sie Colostrum also nicht routinemäßig , ohne zwischendurch auch mal wieder zu pausieren!

Machen Sie sich bewusst, dass zunächst mal nur der Verkäufer davon profitiert - egal, ob er einen Therapeutenkittel trägt oder ehrlich als ausschließlicher Vertriebsmensch verkauft.

 

 

 

27.1. Viel hilft nicht mehr!

Wenn sich auf die Colostrumeinnahme hin gar nichts tut, so gibt gewöhnlich jedoch kein Therapeut oder Empfehlender zu, dass schlicht die 'Verkaufsdiagnose' falsch war, hier also etwas verkauft wurde, das der Kranke in Wahrheit gar nicht brauchte. Die sicherste Ablenkung von solcher Falschberatung ist dann der 'Frontalangriff' auf die Unwissenheit des Kranken, indem ihm weisgemacht wird, in seinem Fall sei offenbar eine Dosiserhöhung der Schlüssel zum Therapieerfolg. Bis der gutwillig hoffende Kranke begriffen hat, dass er in Wahrheit 'gelinkt' wurde, hat er dann schon Geld verloren.

Eine andere Art der 'Verkaufsförderung' sind bei eintretenden Verschlechterungen im Gesundheitszustand des Patienten die therapeutischen Jubelrufe, unter denen dann die bekannt dummen Sprüche von der Erstverschlimmerung abgelassen werden. Da wird dem Kranken eingeredet, es sei zu seinem Besten, dass es ihm jetzt schlecht geht.

Davon ist aber nur richtig, als dieses Geschehen allenfalls ein Zeichen dafür ist, dass der Körper auf den Wirkstoff reagiert.

Abzuwägen ist im Einzelfall jedoch, ob der Körper nun 'gut' oder 'schlecht' auf den Wirkstoff reagiert! Denn der Körper kann mit dem neuen Wirkstoff oder der bisherigen Dosis durchaus auch überfordert sein! Das schließe ich allenfalls dann aus, wenn es sich um homöopathische Mittel in Hochpotenz handelt. Nur dann ist eine 'Erstverschlimmerung' nach meiner Erfahrung unbedenklich, auch wenn sie den Patienten zunächst sehr fordern mag. Colostrum wird aber gewöhnlich nicht als Homöopathikum eingenommen und Verschlechterungen sind daher m.E. immer ein Zeichen dafür, dass behutsam fortgefahren werden sollte!

Die meisten Patienten sind heute nämlich übergewichtig und haben eine Fettleber. Jeder Dritte davon weist außerdem Entzündungsanzeichen der Leber auf und läuft somit Gefahr, eine Leberzirrhose zu entwickeln. Mit einem solche Umbau der Leber müssen heute etwa 15 Prozent der Patienten rechnen, weshalb es nicht verwundert, dass diese Erkrankung in jungen bis mittleren Jahren in der BRD inzwischen die häufigste, krankheitsbedingte Todesursache ist. Wer sich durch Alkohol als harter Mann oder gar Frau ausweisen will, spielt jedenfalls in Wahrheit dümmlich mit seinem Leben!

Doch auch wer dem Alkohol entsagt, überfordert heute oftmals seine Leber, denn bis zur Hälfte aller Krankheitsfälle sind heute deshalb 'hausgemacht', weil Medikamente aller Art die Leber des Patienten zugrunde richten.

Die Therapeuten wissen das üblicherweise auch, nennen diese Folgen falscher oder überhöhter Medikation aber vornehm 'iatrogene Krankheit' - damit dem Patienten nicht bewusst wird, dass er seinen schlechten Zustand inzwischen eigentlich dem so bewunderten Therapeuten 'verdankt'. Die Palette der Belastungen umfasst dabei die Einnahme der angeblich harmlosen Acetylsalicylsäure bis hin zu Anbiotika wie Tetrazyklinen, Mund- und Nasensprays und verschiedensten Lösungsmitteln.

Diese, rund 600 lebergiftigen Substanzen sind von der Leber - dem größten und stoffwelchselmäßig vielseitigsten Organ in bis zu 500 unterschiedlichen Prozessen zu verarbeiten! Die Leber hat allerdings ein erstaunliches Regenerationsvermögen deshalb, weil sich die Leberläppchen (Azini ) im Notfall gegenseitig aushelfen können, so dass selbst akute virale Leberentzündungen normalerweise wieder ausheilen.

Wenn also ein Heilungsprozess einsetzt, wie er auch durch Colostrum in der Regel zu erwarten ist, so läuft dieser selbstverständlich über die Leber ab! Dem ist folglich Rechnung zu tragen, um diese Vorgänge nicht zu überfordern!

Das ergibt sich aber auch daraus, dass an der 'Reparaturstelle' immer auf die Besonderheiten der örtlichen Organzellen zu achen ist. Gerade weil sich die Zellen organbezogen unterschiedlich schnell teilen, wird schon aus diesem Grund der jeweilige Genesungsprozess nämlich unterschiedlich lang dauern müssen!

Es ist folglich immer unsinnig, mit dem Kampfruf "Viel hilft viel!" Gesundung erzwingen zu wollen! Wer das bestreitet, versteht von Medizin nur wenig! Das beste Gegenbeispiel sind die Erfolge der Hochpotenzhomöopathie, die substanziell dem Kranken ja gar nichts gibt - bis auf den, ihn gesundenden Impuls!

Die Schnelligkeit des Therapieerfolges ist jedenfalls keineswegs allein davon abhängig, was und wie viel einer nimmt, sondern davon, wo der Ort des Krankheitsgeschehens ist und welche zellulären Bedingungen dort vorherrschen.

Es kann folglich durchaus das System überfordern, zu viel Wirkstoff in den Heilungsvorgang geben zu wollen! Das muss dann zwa rnicht immer als iatrogene Erkrankung schaden - aber helfen tut es andererseits auch nicht, sondern ist gewöhnlich nur unsinnig teuer!

Auch bei Colostrum muss eine anfängliche Verschlechterung im Befinden daher keineswegs bedeuten, dass der Patient deshalb die Einnahme beenden muss!

Er sollte aber - auch wenn dies manche Therapeuten zu ihrer eigenen Umsatzsteigerung empfehlen! - nicht die Dosis erhöhen, sondern höchstens bei der bisherigen Menge bleiben. Ist diese angemessen - bei Erwachsenen empfehle ich maximal 2 Esslöffel täglich, bei Kindern maximal 2Teelöffel täglich! - so wird sich nach meiner Erfahrung eine positive gesundheitliche Veränderung zeigen. Diese braucht allerdings ihre individuelle Zeit, schon weil die Zellteilung im Körper unterschiedlich schnell geschieht.

Es sollte also auch beim Colostrum mit Bedacht behandelt werden!

Auch ich habe als Therapeut früher übrigens Mineralien und Vitamine in weit größeren Mengen verordnet, bin davon heute aber längst wieder abgekommen. Den Grund dafür will ich an einem Beispiel deutlich machen, indem ich ich den Zustand des Kranken mit einer Straße vergleiche, die viele Schlaglöcher hat.

Für einen bequemen Fahrverlauf ist es im Einzelfall dann durchaus richtig und wichtig, diese Schlaglöcher aufzufüllen! Aber nur, bis die Fahrstrecke wieder eben ist - und das geht im medizinischen Bereich meist sehr schnell! Wird diese Auffüllgrenze allerdings überschritten, so beginnt gnadenlos irgendwann ein ganz anderer Kampf mit den Widrigkeiten einer wiederum holprigen Fahrbahndecke - die frühere Schlaglochstrecke wurde durch Überfüllung der Schlaglöcher plötzlich zur Buckelpiste.

 

 

 

28. Laktoseintoleranz?

In dem Zusammenhang sei ebenfalls erwähnt, dass grundsätzlich auch Colostrum eine allergische Komponente dadurch hat, dass es eine eiweißhaltige Substanz ist.

Allerdings enthält Colostrum wenig Laktose. Auch bei Laktoseunverträglichkeit kann sich der Einzelne daher behutsam an den persönlichen Schwellenwert seiner Verträglichkeit herantasten, indem er Colostrum teelöffelweise einnimmt. Bei schweren Fällen bemühen Sie natürlich einen Behandler! Der Markt bietet zudem flüssiges Colostrum an, aus dem die Laktose herausgefiltert wurde.

Wegen der deutlichen Entlastung der Leber durch das Colostrum haben gelegentlich selbst laktosempfindliche Menschen wochenlang danach sogar wieder Milchprodukte zu sich nehmen können.

 

 

 

29. Colostrum – flüssig oder auch anders?

Wer eine Kuh sein eigen nennt und/oder günstig an gereinigtes bovines Colostrum herankommt, sollte folglich darauf zurückgreifen, dabei allerdings immer auf die Qualität des angebotenen Colostrums achten!

So sollte der 'Normalverbraucher’ schon wegen des Preises immer auf Qualität achten und außerdem die naturgemäße Urform flüssigen Colostrums wählen.

Nicht nur bezüglich der Abfüllmengen gibt es im Handel nämlich erhebliche Preisunterschiede bei Colostrum, sondern gerade auch bezüglich der Zeitspanne zwischen Geburt des Kalbes und dem Abmelken des überschüssigen Colostrums.

Das zeigt sich etwa an Farbe und Zusammensetzung des jeweiligen Colostrums.

Colostrum ist naturgegeben flüssig
und nur so sollte es m.E. auch in der Therapie verwendet werden!

Dazu stehe ich, auch wenn Colostrum heute in verschiedenste Zubereitungsformen angeboten gibt, denen aber alle meist nur gemeinsam ist, dass sie werbewirksam die Bezeichnung 'Colostrum' nutzen, aber bezüglich der Vergleichbarkeit aufgrund von Verfremdung, Verdünnung o.ä. eigentlich längst kein Colostrum mehr sind!

Sparen Sie sich m.E. das Geld für solche 'Colostrumprodukte'!

Nehmen Sie Colostrum bewusst nur in seiner flüssigen Urform – was nicht ausschließt, dass sie es bei seiner Anwendung dann auch noch anders einsetzen, etwa indem sie es sich in die Haut massieren. Die geschäftstüchtige Industrie hat Colostrum schließlich auch so 'umfunktioniert’!

Lassen Sie jedoch Colostrum in Tablettenform, Lotionen u.a.'links liegen'. Sie haben nicht die gleiche unmittelbare Wirkung und sind schon deshalb im Verhältnis zur Ursubstanz unnötig teuer! Um die Wirkung von 2 Esslöffeln flüssigem Colostrum zu bekommen, müssen Sie täglich etwa 10 Tabeltten nehmen - das aber wird teuer!

Davon sollte auch nicht ablenken, dass Colostrum in Kapselform durchaus Vorteile hat, wie etwa seine gute Lagerfähigkeit. Es wird eben in Pulverform nicht mehr ranzig wie das flüssige Colostrum und es hat nicht jeder immer die Möglicheit der erforderlichen Kühlung flüssigen 'Colostrums.

Aber gerade hinsichtlich der Kapselform sind Bedenken angebracht! Schließlich zersetzt sich Colostrum bei der Herstellung, wenn es erhitzt wird. Das gilt auch, wenn es nur sekundenlang mit einer Niedrigtemperatur von unter 70C° sprühgetrocknet wurde. Es verliert dadurch an Wertigkeit, kann aber selbst dann noch als Colostrum verkauft werden, weil es warenrechtlich natürlich immer noch als Colostrum bezeichnet werden darf.

Das ist, wie bei den so erfolgreich beworbenen Milch- und Jogurtherzeugnissen! Natürlich enthalten diese die, dem Gesundheitsbewussten gepriesenen Bakterien! Doch sind diese Bakterien durch Pasteurisierung zum Zeitpunkt des Verkaufes vorschriftsgemäß abgetötet - sonst dürften sie nicht verkauft werden! Wer seinem Darm also wirklich Gutes tun will, der besorge sich - etwa im Reformhaus - bakterielle Lebendkulturen und mache sich seinen Joghurt günstig selbst.

Dieser Empfehlung steht auch nicht wirklich entgegen, dass herstellerseitig hervorgehoben wird, die Wachstumsfaktoren im Colostrum würden bei seiner Einnahme in Pulverform durch den intensiveren Kontakt mit Speichel und den Verdauungssäften unterstützt und das Colostrum dadurch im Darm seine Wirkung schneller entfalten. Das stimmt zwar, darf aber m.E. nicht davon ablenken, dass es darauf eigentlich nicht ankommt! Viel wichtiger ist m.E., dass durch die Herstellung als Pulver das einzigartige Enzym Telomerase verloren geht. Eben das sollte aber keinesfalls dafür aufgegeben werden, dass im Gegenzug die Colostrumaufnahme im Darm beschleunigt ist.

 

 

 

 

30. Colostrum - eine Frage der Bildung?

In Zeiten zunehmender Armut wird Gesundheit langfristig wieder etwas für die 'Reichen', wobei ich unter dem Begriff 'reich' eigentlich eher Reichtum an Wissen und Bildung verstehe. Wer nichts weiß, kann zwar durchaus Geld haben, aber in der Regel ist er nicht gesund, eben weil er nichts weiß! Das 'Schickimicki-Verhalten' vieler ist Ausdruck solchen Unwissens.

Meist ist es jedoch leider Ausdruck seines niedrigen Sozialstandes, ob und warum einer krank ist. Dabei könnten gerade diese Gesellschaftsgruppen/-schichten vieles für sich selbst tun, wenn sie sich nur ernsthaft genug darum bemühen würden! Damit meine ich dann allerdings weniger den Kauf bestimmter Medikamente, sondern vorrangig ein vernünftiges Verhalten beim Essen und Trinken.

Kein Geld zu haben muss jedenfalls nicht bedeuteten, krank zu sein, sondern sollte eigentlich dazu führen, mit dem vielleicht einzigen 'Kapital', das ein solcher 'Arme' hat - nämlich seinem Körper! - ganz besonders pfleglich umzugehen. Sonst verliert er selbst dieses, naturgegebene 'Kapital'! Das formuliere ich bewusst als Forderung, aber auch als Anregung und Hilfe zur Selbsthilfe, denn vergessen Sie nie:

Sie haben sich in der Regel selbst krank gemacht
- Sie können sich oftmals auch selbst wieder gesunden lassen!

Meine Beiträge verstehe ich daher auch nicht als Werbung für ein Medikament oder für meine Dienste als Therapeut, sondern als den Versuch, den vielen Lesern insbesondere auch dann Mut zu vernünftiger Selbstmedikation zu machen, wenn sie irgendwann schmerzlich oder beängstigend damit konfrontiert werden, dass auch sie krank und sterblich sind.

Dann scheint guter Rat oft teuer, wobei ich immer wieder darüber staune, mit welcher Selbstverständlichkeit dabei die darauf folgende Verantwortung an Dritte abgegeben wird - ohne zu beachten, dass diese damit durchaus ein sehr großes Eigenintereresse verbinden können.

Dadurch macht sich der Kranke selbst oft vorschnell zum Dukatenesel - wobei ich die Betonung dann auf die Silben 'Esel' setze, wenn er seinen Beitrag an schuldhaftem Eigenverhalten nicht mal wahrhaben will, sondern seinen Krankheitszustand als 'Schicksal' ansieht, das ein Therapeut eben wieder korrigieren soll und vielleicht sogar auch wird. In solchen Fällen ist außerdem das Selbstmitleid oft so groß, dass es die, dem Kranken eigentlich gegebenen Möglichkeiten seiner eigenen Zustandverbesserung völlig verschließt.

Das schreibe ich, weil es mich ärgert, dass es - aus lauter Profitgier Einzelner ! - eine Gesellchaft und deren poltische Vertreter zulassen, dass sich Generationen von Bürgern vollfressen und zusaufen, nur weil clevere Verkäufer ihnen einzureden verstanden, selbst 'Wohlstandskrankheiten' wie Diabetes, Herz-/Kreislaufprobleme und Krebs seien noch 'lifestyle'! Den wahren Preis bezahlt später allerdings nicht der profitgierige Verkäufer, sondern die arme 'Sau', die dadurch dauerhaft krank wurde oder gar daran stirbt - obwohl solche Endzustände heute offenbar auch noch 'lifestyle' sind!

Wer wirklich weiß, was er tut, der benötigt auch keine Hilfe, wenn er es tut!

Aber eben das ist gewöhnlich nicht der Fall! Die meisten wissen noch nicht mal, dass und wie sie manipuliert werden! Je unwissender sie bleiben und gehalten werden, desto lieber sind sie gesehen - bei Therapeuten und vor allem der Pharmaindustrie!

Glauben Sie nicht, ich würde hier nun einen Rundumschlag gegen Ärzte u.a. führen, weil ich nur ein 'kleiner neidischer Heilpraktiker' bin, der nicht vergleichbar an 'großes Geld' herankommt, wie die Kritisierten. Solches zu unterstellen ist schon deshalb falsch, weil natürlich auch die Heilpraktikerschaft längst dem gleichen Vermarktungsstrategien in der Pharmaindustrie unterzogen ist, wie die Ärzteschaft. Angebote habe ich!

Das ist heute keineswegs ungewöhnlich! Jeder Patient, dem von seinem Therapeuten - vom Ernährungsberater, über den Physiotheraopeuten bis zum Heilpraktiker und Arzt! - etwas empfohlen wird, muss zunächst mal davon ausgehen, dass ihm gerade etwas 'verkauft' wird, also für diese Empfehlung oder sogar für die ärzliche Verordnung in der einen oder anderen Form Geld fließt.

Wer das nun für üble Nachrede hält, hat keine Ahnung oder leugnet aus Geschäftsinteresse sein Wissen! Dem Leser möchte ich dazu jedenfalls empfehlen, etwa die informativen Berichte in der Illustrierten 'Stern' nachzulesen. Denn kaum ein Patient weiß, dass die Pharmaindustrie etwa bestimmte Blutdrucksenker dadurch in den Markt presst, dass der verordnende Arzt für das ausgeschriebene Rezept dann 50 Euro erhält! Erst recht will kaum ein Kranker wahrhaben, dass solche - eigentlich rechtswidrige! - Vermarktungskonzepte heute teilweise mit Wissen und Billigung der aufsichtsführenden Kontrollorgane umgesetzt werden!

Lesen sie darüber nach unter

http://www.stern.de/blog/42_pharmablog/archive/745_kauf_von_verordnungen_bei_novartis.html

und lassen Sie sich dabei nicht die Leserkommentare zu diesem Pharmablog entgehen! Sie sind so ernüchternd, wie erhellend!

Und wer selbst dann noch auf seinem Glauben an das stets Gute beharrt, dem sei auch noch zur Lektüre empfohlen, wie die Pharmaindustrie im Einzelnen vorgeht und welche Kampfparolen ihre Bosse dabei ausstreuen:

http://www.stern.de/wirtschaft/unternehmen/unternehmen/604247.html?q=Freundlich,%20clever

Überlegen sie also, wem Sie trauen können und wer Sie in Wahrheit nur abkassiert und aus Eigennutz vielleicht sogar krank macht!

Stellen Sie solchem Unternehmensmarketing nämlich etwa jene Informationen gegenüber, die Dr. Johann Georg Schnitzer in seiner Bluthochstdruckstudie gegen den Willen vieler Ärzte zu verbreiten versucht:

http://www.dr-schnitzer.de/bluthochdruckstudie02-auswertungen.html#Wie%20haben
http://www.dr-schnitzer.de/auswer02.pdf
(zum Ausdrucken)

Werden Sie also kritischer!
Werden Sie endlich ein wirklich mündiger Patient!

Achten Sie vor allem darauf, was und wie viel Sie selbst für sich tun können- etwa durch Anwendung der blutgruppengemäßen Ernährung. Das Buch dazu habe ich oben angegeben! !

Etwas selbst für die eigene Gesundheit zu tun, sollte und könnte also weit mehr umfassen, als nur das bloße Zuzahlen bei Medikamenten - eine wissende Entscheidung!

 

 

 

31. Die eigene Kuh im Garten?

Was was Sie dabei für sich selbst tun, sollte Qualität haben! Das gilt auch für das teure Colostrum!

Sie können dem stattlichen Preis für Colostrum natürlich dadurch ausweichen, dass Sie Ihre eigene Kuh abmelken, nachdem sie gekalbt hat oder Sie sich die Colostralmilch günstig direkt vom Bauern holen. Achten Sie auch dann aber unbedingt darauf, dass diese Colostralmilch innerhalb der ersten Stunden nach der Kalbung abgemolken, die Kühlkette nicht unterbrochen wurde und die abgemolkene Colostralmilch keine Verunreinigungen durch Blut und Keime aufweist, nachdem solches Colostrum schon nicht entkaseiniert und nicht entfettet wird!

Natürlich haben einzelne Patienten auch diesen direkten Weg schon beschritten. Aber ich fand keinen, der dies lange tat.

Zum einen kostet das manchen Überwindung, wenn etwa Blut u.ä. darin schwimmt, weil das Gemolkene doch eher oberflächlich gefiltert ist! Kinder tun sich damit manchmal schwer. Probieren Sie es aber selbst aus, wenn Sie die Möglichkeit dazu haben! Schließlich haben Bauern schon immer dieses Nahrungsmittel für sich genutzt! Nur muss es geschmacklich dann auch entsprechend zubereitet sein!

Auch gebe ich hier die e-mail eines Lesers wieder, der sich das Colostrum direkt vom Bauernhof holte:

" das colostrum wurde sofort nach dem ersten melken der kuh
beim bauern eingefroren.
ich taue es dann portionsweise jeden Tag auf (1 -2 Esslöffel am Tag).
Schmecken tut es überhaupt nicht schlecht, vielleicht wie
Dosenmilch.Ich mische es mit 2 Esslöffel Milch zusammen
dann merkt man überhaupt nichts.
Seit 17 Tagen nehme ich es ein und habe, entgegen der Zitate im Internet, 3 Kilo zugelegt.
Das ich mich gut gepowert fühle ist auch nicht so, eher bin ich müde
Lauffaul und esse auch mehr."

Solche mails werden natürlich manchen figurbewussten Leser aufschrecken und vielleicht sogar davon abhalten, an Colostrum auch zukünftig nur noch zu denken.

Aber der obige Schreiber hat einfach verkannt, dass er natürlich mit dem Colostrum Gesundungsprozesse auslöste, die ihre Zeit brauchen und daher auch nicht ohne eine gewisse Erstverschlimmerung abgehen.

Vor allem übersieht der Schreiber, wofür Colostrum von der Natur eigentlich geschaffen ist! Es soll schließlich das neugeborene Kalb innerhalb weniger Stunden befähigen, mit der Mutter mitzulaufen, weil sonst beide den Schutz der Herde verlieren würden. Daher ist es natürlich richtig, dass ein Kalb in kürzester Zeit an Gewicht und Kraft dadurch zulegt, weil ihm durch ungefiltertes Colostrum erhebliche Energiemengen zugeführt werden!

Gerade dieser Effekt ist für geschwächte, alte Menschen oder auch für Athleten natürlich durchaus sinnvoll, denn das zusätzliche Gewicht ist nicht unnötiges Fett, sondern vor allem auch Aufbau von Muskelmasse.

Bei kalt gefiltertem Colostrum werden allerdings Fett und Kasein entfernt! Bei ausländischem Colostrum mit ihren anderen Herstellungsprozessen ist dies nicht so!

Das Einfachste bleibt daher, Colostrum nicht selber im Kuhstall abzumelken.

Wird die Colostralmilch entfettet, ist sie länger lagerfähig - ein wichtiges Kriterium!

Die Lipide ( Fette) sorgen andererseits dafür, dass sich das Colostrum auflöst und verteilt, woraus mit amerkanischen Herstellern sogar ein gewisser 'Glaubenskrieg' entstand. Allerdings muss die Lagerfähigkeit des Produktes m.E. deshalb vorgehen, gerade weil es nur esslöffelweise eingenommen werden soll. Es macht m.E. wenig Sinn, durch einen hohen Fettanteil eine etwas bessere Auflösung damit 'erkaufen' zu wollen, dass das Produkt dadurch - übrigens auch im Kühlschrank! - schnell verdirbt und ranzig wird.

 

 

 

 

32. Vielfalt der Immunglobuline

Gegen die eigene 'Kuh im Vorgarten' spricht vor allem, dass sich erst in der Weiterverarbeitung der industriellen Fertigung das angelieferte Colostrum sinnvollerweise vermischt. Im Colostrum einer einzigen Kuh sind nämlich deshalb immer vergleichsweise weniger unterschiedliche Wirkstoffe enthalten, weil ein einzelnes Tier auf einer begrenzten Fläche und in seiner speziellen Haltung gehalten ist. Dadurch bedingte Minderwertigkeiten des einzelnen Colostrums lassen sich durch die industrielle Vermengung allen, aufzubereitenden Colostrums bestens ausgleichen.

Dieser Aspekt ist deshalb so wichtig,
weil sich dadurch die Artenvielfalt an Immunglobuline erhöhen wird.

Allerdings muss auch dazu Kritisches angemerkt werden, denn der natürliche Anteil von IG-Anteil im Colostrum liegt meist unter 40 Prozent. Soweit dieser Anteil in den Produkten deutlich höher ist, liegt dies allein daran, dass dieses Colostrum durch Extraktion des IG -Bereiches künstlich 'verbessert' wurde.

Das aber halte ich im Hinblick auf die Ausgewogenheit des medikamentösen 'Gesamtkomplexes Colostrum' auch für therapeutisch unerwünscht! Das mag vordergründig manchem ein Vorteil zu sein, doch sollte solche Begeisterung berücksichtigen, dass die Natur nicht grundlos einen niedrigeren Ig-Anteil vorgesehen hat. Da die Natur immer 'ökonomisch' handelt, ist vielmehr davon auszugehen, dass ein zu viel an IG seiner Wirkung letztlich nichts bringt oder ihr vielleicht sogar abträglich ist. Neuere Studien bestätigen solche Vorbehalte!

Auch dies sind Gründe, warum es beim Kauf von Colostrum daher so wichtig ist, einen Lieferanten zu wählen, dessen Tiere in einem artenreichen Weidegebiet und in Freilandhaltung leben. Nur unter solchen Bedingungen ist zu erwarten, dass das Colostrum keine Antibiotika-, Pestizid- und Hormonrückstände aufweist, die seine Wirksamkeit ebenfalls mindern! Schießlich nimmt ein Tier im Laufe seines Lebens alle Wirkstoffe auf und verstoffwechselt diese, die es später in seine Colostralmilch abgeben wird.

Die wenigsten Rinder sind in Europa allerdings weidegefüttert! Die daraus erwachsenden Probleme etwa bezüglich BSE oder SCRAPIE haben schließlich nur deshalb Schlagzeilen gemacht, weil sich Viehhalter dazu verführen ließen, artfremd ihren stallgehaltenen Tieren Mehl aus Tierkaraven zu füttern. Auch solche Tiere prouzieren aber bei der Geburt ihres Kalbes Colostrum! .

Dem lässt sich nur sicher dadurch aus dem Weg gehen, dass hochwertiges Colostrum von zertifizierten Bio-Betrieben in Deutschland und Österreich bezogen wird, deren Gesundheit dann auch nicht durch Antibiotika aller Art 'stabilisiert' ist.

Die Molkereistandards in den Vereinigten Staaten sind außerdem niedriger als die der bundesdeutschen 'Biolandwirtschaft' oder neuseeländischen Betriebe. Nur die zertifizierten Biobetriebe in Deutschland und Österreich erreichen den gleichen Qualitätsstandard wie die Rinderhaltung in Neuseeland, wo die Tiere wegen des ganzjährig gemäßigten Klimas fast durchweg auf der Weide stehen und pro Tier ganz andere Bewegungsräume haben, als in Europa. . Nur neuseeländischem Colostrum wird daher heute noch BSE- und Scrapie-Freiheit zertifiziert, doch kommt es in Europa wegen der Transportkosten eben nur als verarbeitetes Milchpulver zum Verkauf! Tabletten sollten sie aber - siehe Kapitel 33 - wiederum meiden!

.Colostrum ist also nicht gleich Colostrum!
Begnügen sie sich anspruchsmäßig nicht mit Wenigem!

Der Verbraucher sollte in dem Zusammenhang auch bedenken, dass insbesondere die hohen Standards der Erzeugergemeinschaften Bioland und Demeter hinsichtlich Viehhaltung zwar ihren Preis haben, dieser jedoch vor allem im Hinblick auf das hochwertige Colostrum so gehaltener Tiere gerechtfertigt ist!

Allerdings darf der Gehalt an Immunglobulinen auch nicht überbewertet werden! Immunglobuline sind vorrangig für das neugeborene Kalb wichtig, weil es sich erst nachgeburtlich - auch darin unterscheidet sich dies vom Menschen! - seine körpereigene Abwehr aufbaut! Dem Kalb droht ohne die Immunglobuline des Colostrums der Tod!

Das Colostrum ist auch für den Menschen erst durch die Gesamtheit seiner Inhaltsstoffe wirklich wertvoll, wie etwa durch seinen Anteil an dem antiviral und antibakteriell wirkenden Lactoferrin, seine Wachstumsfaktoren, Mineralien usw.

Ganz besonders vorteilhaft ist Colostrum nach meiner Erfahrung mit Patienten bei allergischen Krankheiten wie etwa Heuschnupfen. Mit zwei Esslöffeln Colostrum täglich habe ich Patienten ihren Heuschnupfen verhindern oder abklingen sehen, die das vorher ausgeschlossen hatten, weil sie seit Jahren verschiedeneste und oft teure Verfahren ausprobiert hatten! Mit Colostrum klappte es dann!

Voraussetzung allerdings - und gerade dann! - eine gesicherte Hochwertigkeit des Colostrums. Sonst ist die Entäuschung vorprogrammiert!

Eine durchaus befriedigende Erklärung dafür, dass ein möglicherweise gutes Immunsystem plötzlich doch zusammenbricht und der Patient Heuschnupfen bekommt, findet sich übrigens in der nicht blutgruppengemäßen Ernährung der Patienten. Ihr Immunsystem kann einfach plötzlich nicht mehr! Die blutgruppenfeindliche Ernährung schädigt wegen Überforderung plötzlich den eigenen Körper! Spätestens dann sollte der Einzelne ernährungsmäßig zur Vernunft kommen!

Die im Colostrum enthaltenen Wachstumsfaktoren sind vierfach höher als die Zahl der Immunglobuline. Das ergibt sich aus der Notwendigkeit, dass das Jungtier durch einen stabilen Stoffwechsel so bald wie möglich in der Lage sein muss, der 'weiterziehenden Herde' seiner Mutter zu folgen, sonst verlieren Kuhmutter und Kalb deren Schutz.

Beim Menschen fördern diese Wachstumsfaktoren folglich den Stoffwechsel, sorgen für eine bessere Fettverbrennung, untertützen - wie beim Kalb - den Muskelaufbau und hemmen außerdem die Zellalterung des Organismus.

Bestehen Sie auch deshalb auf bester Qualitäts, weil Colostrum sehr anfällig gegen Verkeimung ist! Die Kühlkette muss gewährleistet sein! Sie zu unterbrechen, bedeutet immer den möglicherweise sogar gefährlichen Anstieg von Keimen. Aufwändige Investitionen in solche Kühltechnik verteuern allerdings wiederum die Herstellung. Daher wählen Sie ihren Lieferanten sehr sorgsam!.

Wechselwirkungen zwischen Colostrum und eingenommenen Medikamenten sind nicht bekannt.

 

 

 

33. Kaltverarbeitung von Colostrum

 Was heute als Colostrum abgeboten wird, ist keineswegs immer gleichwertig!

Wirklich hochwertiges Colostrum erhalten Sie nur, wenn es kalt gefiltert wurde!

Bereits ab einen Verarbeitungstemperatur von 42°C werden nämlich zahlreiche Wirkbestandteile des Colostrums zerstört!

Durch 'Kaltsterilisation' wird produktschonend auf den Einsatz von Konservierungsmittel oder Hitzesterilisation ( wie bei der Pasteurisierung oder Ultrahocherhitzung ) verzichtet, obwohl ein Pharmastandard wie bei Infusionslösungen oder Impfseren gewährleistet ist!

Anders als bei der Pasteurisierung - bei ihr werden Kasein und Fett nicht abgetrent! - wird nach DIN ISO 9001:2000 und HACCP bei Kaltsterilfiltration außerdem in der Zentrifuge dem Colostrum das Fett entzogen und Kasein durch Labfällung.

Bei solchem Colostrum liegen alle Inhaltsstoffe in "freier Form" vor und werden vom Darm aufgenommen, ohne dass sie der Magen verdauen musste!
Pasteurisiert und sprühgetrocknet zu Milchpulver verarbeitet, entfaltet Colostrum - das dann meist in Kapseln verkauft wird - demgegenüber insbesondere nicht mehr das so wichtige Telomerase-Enzym! Damit hat es nicht mehr dieselbe therapeutische Wirkung wie kalt gefiltertes Colostrum, sondern nach der Erhitzung auf bis zu 75 Grad Celsius - wenn auch nur für etwa 15 Sekunden! - nur noch den Vorteil, nicht mehr in die Kühlkette zu müssen. ( Die erfahrene Hausfrau kennt aber den vergleichbaren Unterschied zwischen der Frischmilch vom Bioland- oder Demeterhof und gewöhnlicher, pasteurisierter Milch aus der Supermarkttheke!)
Es gibt weltweit allerdings nur zwei Unternehmen, die kalt gefiltertes Colostrum herstellen dürfen! Nur sie besitzen die alleinigen Patente an der Kaltfiltration von Colostrum und beliefern dann wiederum die unterschiedlichen Abfüller von Colostrum.

Wer immer Ihnen also kalt gefiltertes Colostrum anbietet - und nur dieses sollten Sie m.E. wegen der Qualität kaufen! - bezieht es folglich von einer dieser beiden, nach Trennung der Patentinhaber heute konkurrierenden Firmen!

Vertrieben werden die Abfüllungen allerdings unter verschiedensten Firmenlogos und unterschiedlichen Fläschchen. Vermarkter sind die Apotheken ebenso wie eine ganze Reihe von Händler - ihr kalt gefiltertes Colostrum kommt aber immer von einem dieser beiden Hersteller!

Colostrum wird aber auch von diesen Herstellern in verschiedenen Qualitäten produziert. Hier kommt es deutlich auf die Kriterien des Auftraggebers an. So sind am Markt auch die deutlichen Preisunterschiede zu erklären. Es gibt Produkte aus der 1. und 2. Melkung innerhalb der ersten 12 Stunden oder auch bis 72 Stunden nach dem Kalben. Die Kuh produziert innerhalb der ersten 12 Stunden, das reichhaltigste Colostrum.

 

 

 

 

34. Bezugsquelle für anspruchsgerechtes Colostrum?

Colostralmilch unterschiedlichster Herkunft und Qualität wird heute über viele Vertriebswege vermarktet - Direktmarketing, Versandhandel, Apotheken u.ä. Die Marktübersicht ist daher schwierig. Preisunterschiede sind im Prinzip natürlich immer aktzeptabel, weil es jedem Kunden selbst überlassen sein muss, wie gut er sich informiert und wo er kauft.

Beispielsweise werden aber je nach Qualität Herstellereinkaufpreise zwischen 20 und 100 Euro/Kilo genannt. Beides wird als Endprodukt aber dann - angeblich gleichwertig - als 'Colostrum' verkauft. Die bedeutsamen Unterschiede erfährt der 'kleine' Kunde gar nicht! Weil ihm Billigware aber auch keinen Therapieerfolg liefert, wird er Colostrum schließlich insgesamt für wenig sinnvoll halten.

Durch meinen, von Anfang an sehr viel und überraschend gründlich - wie die Counter belegen - gelesenen Artikel über Colostrum habe ich inzwischen interessante Informationen von Herstellern bekommen. Fraglos ist Colostrum zwar ein Gut von ganz besonderem Wert - aber eben deshalb droht es bereits im 'Marktsumpf' unterzugehen.

Auch Colostrum droht außerdem m.E. - wenn es erst mal fester Therapiebestandteil von noch mehr Kranken sein wird - dass es seinen bisherigen Status als Nahrungsergänzungsmittel verliert und irgendwann unter Verschreibungspflicht kommt.

Auch wer nicht die Belange der Pharmaindustrie im Auge hat, sondern 'nur' die Interessen der Kranken, wird dies vielleicht sogar als 'Fortschritt' begrüßen. Aber der Gedanke geht fehl! Wie bei dem herausragenden Herzmittel Strophanthin soll ein solches Mittel durch die Verschreibungspflicht in Wahrheit vorrangig der Selbstbehandlung der Kranken entzogen werden, damit es nicht gewinnmindernd der Einflussnahme der Ärzte und damit letztlich der Pharmagroßindustrie entgleitet.

Angeblich geschieht dies heute bekanntlich alles zum Schutz der Kranken. In Wahrheit geht es um die Geschäfte der Großpharmaindustrie, wobei die Ärzte allerdings nur die Handlanger der Industrie sind!

Mit welch 'harten Bandagen' - auch politisch! - in solchen Fällen angeblich um das Verbraucherinteresse gekämpft wird, beweisen etwa die diesbezüglichen Urteile des Bundesverwaltungsgerichtes vom 25.07.2007 - Az.: 3 C 21.06, 3 C 22.06, 3 C 23.06 ).

So hatte das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit einfach drei Nahrungsergänzungsmittel als Arzneimittel eingestuft. Damit aber waren sie den entsprechenden Gesetzen unterworfen, was bedeutete, dass ihre bisherige 'Verkehrsfähigkeit' ab sofort verneint wurde - sie also nicht mehr wie bisher verkauft werden durften.

Erst das Bundesverwaltungsgericht hat solcher Willkürpraxis nun einen Riegel vorgeschoben, indem es ausführte,

" ... es gehe nicht an, zum Verzehr bestimmte Produkte "auf Verdacht" den Arzneimitteln zuzurechnen. Andernfalls wird vielen Produkten endgültig die Verkehrsfähigkeit genommen, weil eine Zulassung als Arzneimittel wegen des fehlenden Nachweises der therapeutischen Wirksamkeit nicht in Betracht komme. Eine solche Praxis könne auch nicht aus Gründen des Gesundheitsschutzes gerechtfertigt werden.

Eine Einordnung als Arzneimittel komme auch dann nicht in Betracht, wenn vergleichbare Produkte in großem Umfang unbeanstandet als Lebensmittel auf dem Markt seien. "

Diese Urteile sind deshalb so bedeutsam, weil sich die Pharmaindustrie bislang zunehmend die 'Rosinen' aus dem 'Wirkstoffkuchen der Natur' pickt. Was teilweise seit Jahrtausenden als Heilpflanze bekannt ist und bislang jedermann zur Verfügung stand, wird heute von der Pharmaindustrie trickreich in das enge Korsett des Patentrechtes gepresst, um es dadurch der Selbstbehandlung der Kranken und der pharmazeutischen Konkurrenz entziehen zu können.

Krankheit wird dadurch gewinnträchtig aber noch mehr steuerbar, denn nur wer Geld hat, kann und wird sie sich dann noch leisten können!

Dem Einzelnen wird dies vorerst zwar nur selten bewusst, weil er derzeit ja noch immer die 'Gemeinschaft der Beitragszahler' seiner Krankenkasse in die Pflicht nehmen kann. Aber wie lange noch?

Mit welcher Selbstverstandlichkeit heute die Politik der wirtschaftlichen Interessen des 'Kapitals' bedient, machen allerdings gerade diese Urteile des Bundesverwaltungsgerichtes deutlich. Belegen sie doch die bedarfsweisen 'Hilfestellungen' des 'Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelrecht', das wirtschaftlich interessant gewordene Nahrungsergänzungsmitteln einfach zu Arzneimitteln erklärte und sie dadurch der bisherigen Zugänglichkeit des Verbrauchers weitgehend entziehen wollte.

Welcher Zweck damit in Wahrheit verfolgt wird, scheint nachvollziehbar dadurch, dass die Pharmaindustrie solche Wirkstoffe dann gleichzeitig in patentierten Medikamenten wieder für teures Geld den Kranken und damit - über die nunmehr ärztlichen Verordnungen! - der dann zahlungspflichtigen Volkswirtschaft wieder zur Verfügung stellt. Es geht also vorrangig wohl darum, dem 'Kapital' durch solche Hilfestellungen seitens der Behörden Einnahmen zufließen zu lassen. Es sollte darüber nachgedacht werden, welche Gegenleistungen dafür wiederum die, angeblich dem Volk verantwortliche Politik erbringt!

In einer Gesellschaft wie der Bundesrepublik, in der aus politischen Gründen längst 'das Geschäft' zur Maxime allen Handelns pervertierte, sind Entscheidungen wie die des Bundesverwaltungsgerichtes wichtig und hoffentlich zukunftsweisend! In anderen Volkswirtschaften lacht man schließlich längst geringschätzig über die Begünstigung der Pharmainteressen durch die bundesdeutsche Politik, wie mir immer wieder Informanten aus dem In- und Ausland versichern.

Dass dies auch bei Colostrum so kommen soll, steht für mich jedenfalls fest. Colostrum hat im Ausland - und hier vor allem in den USA! - nämlich längst einen festen Platz bei der Behandlung von Krebs und wird dort insbesondere zum Schutz vor Nebenwirkungen in der Chemotherapie von Krebserkrankungen eingesetzt.

Das wiederum bedeutet zwar in der Konsequenz, dass Colostrum demnach eine besondere Stellung auch in der Krebsbehandlung hat. Offenbar könnte es schon heute manches nebenswirkungsbehaftete Krebsmittel der Pharmaindustrie ersetzen - doch wird das deshalb niemand deutlich sagen, um den Krebsbehandlern nicht das Geschäft zu verderben.

Ohnehin darf das in der BRD keiner öffentlich aussprechen! Das ist nämlich verboten, denn Krebserkrankungen fallen unter die Bezeichnung "bösartige Neubildungen", für deren Behandlung gemäß § 12 des 'Gesetzes über die Werbung auf dem Gebiete des Heilwesens (HWG )' nur in Arztkreisen geworben werden darf. Die Ärzteschaft wird aber wiederum von der Pharmaindustie gesteuert - etwa durch gezielte Vergabe von Lehr- und Forschungsaufträgen an meinungsmachende Ärzte. So wurde in der BRD aus dem menschendienenden Heilen eine menschenverachtende Gewinnquelle des Kapitals!

Es wird daher niemand überraschen, dass schon jetzt die Pharmaindustrie dabei ist, Colostrum in eigenem Interesse für sich dadurch 'zu übernehmen' , dass sie aus dem Colostrum einzelne Wirkfaktoren isoliert und danach anreichert, um sie dann als 'Krebsmittel' vermarkten zu können.

Solches Vorgehen ist üblich! Es sichert der Pharmaindustie jeweils für einige Jahre einen Patentschutz auf angeblich neu erforschte Medikamente 'im Dienste der Menschheit'.

Die therapeutischen Erfolge in der schulmedizinischen Krebsbehandlung sind - bis auf einige wenige Krebsarten! - allerdings heute noch weitgehend die gleichen wie vor 25 Jahren!

Dem Krebskranken empfehle ich daher unbedingt die konsequente Anwendung des Wissens von Dr. med. F. Batmanghelidj, der in seinen beeindruckenden Taschenbüchern über todkranke Krebssfälle berichtet und wie Ärzte, die an großen Kliniken eigentlich Krebs behandelten, sich nicht erwa durch die moderne Art der Krebsbehandlung selbst heilten, , sondern durch Wasser. Hierzu u.a. sein Taschenbuch im VAK-Verlag:

"Die Wasserkur bei Übergewicht, Depression und Krebs" ISBN 3-935767-59-5

 

 

 

 

 

 

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Dieses Colostrum hat einen garantierten Immunglobulingehalt von 30%, bei den regelmäßigen Messungen wird meist ein Wert von über 35% festgestellt.

Von dieser Qualität ist mir kein günstigeres Colostrum bekannt.

Ich vermittle ein staatlich überwachtes Colostrum im Kalherstellungsverfahren.
Die angebrochene Flasche hält im Kühlschrank etwa 23 Tage,
die ungeöffnete Flasche ca 1,5 Jahre nach Abfüllung!

 

Viele Vertriebe auch sogenannte Multilevelmarketing genannt, beziehen ihr Colostrum bei solchen Herstellern. Durch deren Preisdruck leidet meist die Qualität, so dass dann z.B. nur 20% Immunglobuline enthalten sind und die Produkte mit dem Argument einer hohen Qualität sehr teuer verkauft werden. Der Kunde denkt hier leider sehr oft eine gute Qualität muß auch teuer sein, dem ist definitiv nicht so!

 

 

 

 

 

 
35. Richtlinien für den Kauf von Colostrum

Es gibt heute überall Colostrum zu kaufen! Es ist kein geschützter Begriff! Daher habe ich auch versucht, Ihnen Anhaltspunkte dafür zu geben, worauf Sie beim Kauf m.E. achten sollten!

Nicht alles, was an einer Theke daher kostengünstig zu sein scheint, ist in Wahrheit jedenfalls ein 'Schnäppchen' ! Egal, wo sie kaufen!

Informieren Sie sich folglich gut und lassen Sie sich nicht durch clevere Werbung täuschen!

  • Berücksichtigen Sie vor einem Kauf stets, welchem Zweck Colostrum in der Natur dient
    und wie es in der Natur angeboten wird!
  • Beziehen Sie Colostrum möglichst von Tieren, die nach den Ansprüchen der Erzeugergemeinschaften Bioland oder Demeter gehalten werden!

 

 

 

 

36. Gütesiegel für Colostrum?

Alle Hersteller von Colostrum sind strengen Hygiene- und Produktstandards unterworfen! Das gilt auch für ausländisch hergestelltes Colostrum!

Beachtenswerte Qualitätsunterschiede ergeben sich daher vorrangig hinsichtlich der normalen und der Kaltfilterherstellung !

Lassen sie sich also nicht von den oft unkritischen Anpreisungen für Colostrum täuschen. Sonst wird auch Colostrum von flinken Verkäufern - ohne wahre Sachkenntnis und mit teilweise verlogenen Anpreisungen - 'auf- Teufel- komm -heraus' so lange vermarktet werden, bis auch der letzte Kunde begriffen hat, dass er eigentlich 'abgezockt' wurde - und sich dann enttäuscht von Colostrum abwendet.

Typisches Beispiel für solches Marktentwicklung ist etwa die Vermarktung der durchaus wertvollen Heilpflanze Aloe Vera. Auch sie wurde als Rohstoff mit allen Mitteln übler Vermarktung 'kaputt' beworben, indem das Mittel teils gestreckt wurde, teils weniger hochwertige Pflanzen dieser Gattung als Ausgangsstoff benutzt wurden. Die Verbraucher erfuhren davon natürlich lange nichts!

Hersteller in den USA und Neuseeland verarbeiten üblicherweise Colostrum zu Milchpulver. Dieses Pulver wird dann nach Deutschland geliefert und dort wieder verflüssigt. Auch diese Produkte dürfen zulässig als Colostralmilch verrieben werden. Dass diesem Colostrum in Wahrheit aufbereitungsbedingt wichtige Wirkstoffe verloren gingen, wird der Verkäufer nicht sagen!

Also informieren Sie sich beim Einkauf genau. Sie könnten sonst von der Wirkung des gekauften Produktes enttäuscht sein!

Anhaltspunkt für den Erhalt einer hochwertigen Ware ist natürlich das Gütesiegel eines anerkannten Labors, das jeweils mit seinem guten Namen die laufende Überwachung des Filter- und Abfüllungsprozesses von Colostrum garantiert.

Gütesiegel sind jedoch immer nur ein Mittel zur Vermarktung! Mehr nicht! Sie werden überhaupt nur deshalb geschaffen, weil Kenner der Branche wissen, dass und wie sehr in ihrem Markt der Kunde jeweils betrogen wird! Droht der Betrug am Kunden irgendwann all zu bekannt oder offensichtlich zu werden und zeichnet sich deshalb Kaufenthaltung der Kunden ab, wird daher ein 'Siegel' für das jeweilige Angebot geschaffen. Manches 'Bio-Siegel' ist bekanntlich so entstanden - bei genauem Hinsehen aber trotzdem nur wenig wert! Schließlich sind solche 'Siegel' in der Regel keine amtlich - also vom Staat - erteilten Gütebezeichnungen!

Eine staatliche Überwachung und das in Deutschland höchstanerkannte Qualitätssiegel bietet das renommierte Instiut Fresenius.

Der Käufer sollte daher genau hinsehen, was ihm durch ein solches Siegel auf dem, von ihm favorisierten Produkt wirklich 'besiegelt' wird.

Nicht selten enthält das vermeintliche 'Siegel' nämlich nur allgemeine Aussagen über eine einmalig, irgendwann mal gezogene Probe. So was gehört zu den Behauptungen des Vermarktens! Dauerhafte Qualität garantiert es noch nicht!

Mit gekonnten Verkaufsstrategien lässt sich heute vieles im Internet erfolgreich vermarkten. Das gilt bei einem Nahrungsergänzungsmittel nicht nur für die ihm großspurig unterstellten Wirkungen, sondern fängt nicht selten schon bei den Versprechungen darüber an, wie das Erzeugnis hergestellt ist.

Die neuen EU-Standards nach Health-Claims, die demnächst gelten sollen, decken jedenfalls nicht alles ab! Sie vereinheitlichen allenfalls - ein Beweis für die behördenbekannte Unübersichtlichkeit des Marktgeschehens! - national wie international unterschiedliche Regelungen, indem etwa an Nährwert- und gesundheitsbezogene Angaben detaillierte Anforderungen gestellt werden!

Der Endverbraucher kennt solche Bestimmungen allerdings selten im Wortlaut! Wegen der politisch gewollten Beschränkung der Lebensmittelkontrollen in der BRD hat der Verbraucher außerdem ohnehin nur eine begrenzte Gewähr dafür, dass ein ihm angebotenes Colostrum dadurch auch wirklich seinen berechtigten Ansprüchen genügt!

Man denke da nur an die Einhaltung der bundesweit geltenden Fleischverordnung! Danach ist es zwar eigentlich unmöglich, in der BRD überhaupt irgendwo 'Gammelfleisch' zu finden - aber tonnenweise wird es trotzdem an den Verbraucher gebracht!

Auch an den Markt für Colostrum sind zur Vermeidung von Unregelmäßigkeiten daher Güteanforderungen zu stellen. Schließlich steht das jedem Hersteller frei! Zwar verteuern solche Prüfungen das Colostrum - aber sie garantieren dann aber auch einen hohen Qualitätsstandard! Es ist nun mal leider so:

Nicht alles was billig ist, ist allein deshalb schon gut!

Das könnte falsch gespart sein!

 

 

 

 

37. Allgemeines zum Vertrieb von Colostrum

Colostrum verkauft heute der Apotheker ebenso, wie der Heilpraktiker oder Arzt, bezw der Physiotherapeut. Viele wissen aber von Colostrum kaum mehr, als ihnen die manchmal dürftigen Internetseiten einiger Vertreiber vorgeben, ohne damit gegen das Heilmittelwerbegesetz verstoßen zu haben.

Nachdem sich heute die Pharmaindustrie, mit Provisionen bis zu 40 Prozent, die 'Weißen-Kragen-Träger’ geneigt macht, wird über Praxen unglaublich viel 'verkauft’. Daher gilt auch diesen Kreisen solches Feilbieten von Waren ohne Apothekenpflicht nicht mehr als unschicklich. Nur soll eben der Patient nicht unbedingt mitkriegen, dass ihm hier in bestem Sinne etwas 'verkauft’ wird!

Solche 'Weiße-Kragen-Verkäufer’ würden nach meiner Erfahrung auch das Geschäft mit dem Colostrum meists gerne selbst machen – wäre eben nur das Verkaufen nicht so 'anrüchig’!

Dabei geht der schlechte Ruf des Verkaufens oft allein darauf zurück, dass ein gut geschulter, aber medizinisch fachunkundiger Verkäufer das gleiche Produkt oft überzeugender anpreist, als der fachkundige Therapeut.

Dabei hat dieser Vertriebsmann sogar noch den Vorteil, wirklich das 'Blaue vom Himmel’ lügen zu können! Schließlich weiß der Kunde ja, dass ihm da jemand was verkaufen will,der fachlich vielleicht nicht mehr aufzuweisen hat, als eine Verkäuferschulung. So wurden schließlich schon immer etwa Policen aller Art an den Kunden gebracht! Daran beteiligt sich der Finanzmakler ebenso, wie die Kosmetikerin um die Ecke, das Fitnessstudio oder die fleißige Hausfrau, die sich durch Mund-zu Mund-Propaganda ein paar Euro dazu verdienen will.

Dagegen ist auch nichts einzuwenden! Die Gesetze des Marktes sind nun mal so und wer Markt mit Moral angeht, hat meist schon verloren! Beispiele gibt es genug! Bis in die Topetagen der Eliteverdiener - und die beschäftigen inzwischen deutschlandweit die Staatsanwaltschaften.

Das Problem liegt fraglos darin, dass Colostrum heute eben jeder verkaufen darf!

Damit bleibt dieses Geschäft zu einem guten Teil Fachfremde überlassen - also teilweise bloßen Verkäufer mit dem sichereren Gespür für Geld. Diese aber bringen eine gute Sache wie Colostrum schließlich vielleicht in Verruf, werden damit heute insgesamt erstaunliche Millionenumsätze gemacht!

Es sollte jedoch nicht genügen, dass ein umsatzwilliger Verkäufer nur mit Inbrunst von sich geben muss: „Ich weiß da was für Sie! Das wird Ihnen so helfen, wie anderen auch... .“ und solchen Sprüchen folgen dann nicht selten angelernte Erfolgsberichte, die fachlich allerdings nicht selten falsch verstanden oder gewichtet werden. Oder von manchem dieser 'Meinungsmacher' sogar erlogen sind! Auch das nichts Ungewöhnliches in einer Zeit, wo weltweit hofierte und nobelpreisverdächtige 'Wissenschafler später wegen gefälschter Gutachten und Forschungsergebnisse als Lügner entlarvt wurden.

Dabei gibt es gerade in der Medizin gewöhnlich nicht die einfache Lösung, nicht das simple Heilmittel für alles! Dazu ist Krankheitsgeschehen meist zu sehr ineinander verzahnt, sind die Ursachen oft so vielschichtig, dass sie selbst der qualifizierte Behandler nicht immer durchschaut!

Daher wundert es nicht, dass sich manche Therapeuten inzwischen sogar wieder von Colostrum abgewandt haben, weil beispielsweise ihre, eher beiläufige Empfehlung etwa bei Rheuma erfolglos war. Dabei ist Colostrum schwerpunktmäßig kein Antirheumatikum, an das kurzfristig solche Erwartungengestellt werden können! Die von der Natur eigentlich vorgesehenen 'Konsumenten' von Colostrum haben - bei Mensch wie Tier - schließlich noch kein Rheuma! Trotzdem kann Colostrum aber auch dem Rheumatiker helfen!

Lesen Sie also die kommerzielle Werbung für Colostrum immer kritisch!

 

 

 

Wenn Sie der Ansicht sind, der obige Artikel sollte anderen Lesern über die Suchmaschinen leichter zugänglich werden, so können auch Sie dazu beitragen, sofern Sie eine eigene Homepage ( HP ) haben.
 

Homepages werden im Internet heute in der Regel nur noch über Suchmaschinen gefunden, die ständig das Internet durchsuchen. Ein wichtiges Kriterium für solche Suchmaschinen ist, wie häufig eine HP im Internet verlinkt ist. Je häufiger ein link gesetzt wurde, desto 'höher' rangiert diese HP bei der Informationsausgabe in solchen Suchmaschinen und wird so von Interessierten leichter gefunden.Wenn Sie also eine HP haben und die Verbreitung dieses Artikels fördern wollen, so setzen Sie bitte am Ende Ihrer eigenen HP nur einfach nachfolgenden link :

www.colostrum-info.jimdo.com

 

 

 

 

 

Rechtlicher Hinweis:

Zur Vermeidung von Missverständnissen weise ich aus gegebenem Anlass darauf hin, dass dieser Artikel keine Wettbewerbshandlung entgegen § 3 UWG ist:

 

"Verbot unlauteren Wettbewerbs

Unlautere Wettbewerbshandlungen, die geeignet sind, den Wettbewerb zum Nachteil der Mitbewerber, der Verbraucher oder der sonstigen Marktteilnehmer nicht nur unerheblich zu beeinträchtigen, sind unzulässig."

Dazu bestimmt §2 UWG :

 

"(1) Im Sinne dieses Gesetzes bedeutet

1. "Wettbewerbshandlung" jede Handlung einer Person mit dem Ziel, zugunsten des eigenen oder eines fremden Unternehmens den Absatz oder den Bezug von Waren oder die Erbringung oder den Bezug von Dienstleistungen, einschließlich unbeweglicher Sachen, Rechte und Verpflichtungen zu fördern;"

Dieser Artikel ist keine Werbung für meine Praxis, schon weil der im Einzelfall tätig gewordene Heilpraktiker nicht ich sein muss. Der hier geschilderte Behandlungserfolg kann vielmehr in jeder Arzt- oder Heilpraktikerpraxis erreicht werden. Einzige Voraussetzung dafür ist, dass der Behandler diese Therapien beherscht.

die von mir veröffentlichten Artikel dienen nur der allgemeinen Information des in der Regel hilfesuchenden Lesers. Ihm soll anhand von Beispielen eine Möglichkeit gezeigt werden, sein Leiden vielleicht zu beeinflussen oder gar zu beenden, wobei allgemeingültige Erfolgsaussagen weder aus den geschilderten Krankheitsverläufen, noch aus meinen Kommentierungen oder aus den beschriebenen Therpiemethoden abzuleiten sind.

Insoweit unterscheiden sich diese Artikel absichtsgemäß nicht von den üblichen medizinischen Informationsblättern für Laien.

Die einzelne Krankheitsgeschichte soll jeweils nur zeigen, unter welchen Bedingungen hier im Einzelfall ein Erfolg erzielt wurde. Dass dabei am einzelnen Beispiel natürlich zu erkennen ist, dass es zu den geschilderten Behandlungen durch sog. Alternativmedizin meist erst kam, nachdem 'herkömmliche' Therapien bei der geschilderten Krankheit erfolglos waren, ist im berechtigten Interesse der uninformierten Leser angebracht und keinesewegs eine wettbewerbsschädliche Verächtlichmachung der fehlgeschlagenen Methoden. Es ist klar, dass - abhängig vom Einzelfall! - auch die hier angewandte Erfolgsmethode ihre Versager haben kann und wird!

Gerade weil einseitig den Kranken manchmal aus Eigennutz oder Unwissenheit von ihren Behandlern - Heilpraktikern wie Ärzten - mitgeteilt wird, dass bei eben ihrem Krankheitsbild keine anderen Methode in Frage komme, als die ihnen vorgeschlagene, gilt es aufzuklären. Der hilfedürftigen Leser soll am glaubhaften Beispiel sehen können, dass auch die 'gängigen' Therapien ihre Grenzen haben können und sich der Kranke daher auch andere Methoden suchen soll.

In diesen Artikeln mein vielleicht 'andersartriges' Fachwissen solchen Lesern unentgeltlich zur Verfügung zu stellen, ist m.E. durch mein Recht auf freie Meinungsäußerung so gedeckt, wie das Recht des Lesers, sich für seine persönlichen Zwecke dadurch uneingeschränkt informieren zu lassen. Es ist absichtsgemäß danach seine Sache, ob er überhaupt etwas tut oder wen er anschließend konsultiert.

Diese Absicht, den Patienten zu informieren, ist auch deshalb richtig, weil heute zunehmend mehr Leistungen aus dem Behandlungskatalog der Krankenkassen herausgenommen werden. Demzufolge darf das Wissen um die Möglichkeiten einer Behandlung von Krankheiten und um die Begrenztheit von Therapien auch nicht länger 'Geheimwissen' von Behandlern sein, denn dem mündigen Bürger ist heute nicht mehr zumutbar, therapeutisch gleichsam die 'Katze im Sack' zu kaufen. Was früher vom unwissenden Patienten bereitwillig mitgemacht wurde, weil es ihn 'nichts kostete', dafür soll er heute nämlich gesondert zahlen.

Folglich muss er sich der Einzelne heute aber auch besser informieren dürfen und es muss daher zulässig sein, ihm diese Informtion auch zu geben, ohne dass dies dem Informierenden als Wettbewerbshandlung ausgelegt wird.

Jedenfalls wäre es unsinnig und m.E. auch grundrechtswidrig, solche fachlichen Auseinandersetzung um Therapien auf die bloße 'Mund-zuMund-Propaganda' des letztlich uninformierten Laien begrenzen zu wollen und erfahrene Therapeuten dabei auszuschließen. Damit würde der Sache in der Regel mehr geschadet, als genützt.

Offenheit ist vielmehr angesagt! Nur so wird den Menschen - zum Wohle auch der Volksgesundheit - deutlich, dass Behandlungen häufig Eingriffe sind, die im weiteren Leben des Betroffenen weit größere Folgen haben können, als das konkrete Geschehen im Akutstadium immer ahnen lässt. Der Mensch ist ein Wunder und dem kann im 'Schadensfall' eben nicht mit einem geistigen Reparaturpragmatismus begegnet werden, der in einer Autowerkstatt angebracht ist.

Die zunehmenden Leseangebote für Laien durch Zeitschriften bestätigen dieses fraglos grundgesetzmäßige Bedürfnis der Bürger an Information über die ihnen behandlerseitig zum 'Kauf der Gesundheit' angebotenen Leistungen. Informanden über das Internet dürfen dabei nicht als Informationsquelle ausgeschlossen werden.

Zu solcher Information des Laien gehört aber richtigerweise auch die beispielhafte Darlegung der teilweisen Begrenztheit gängiger Therapien. Dargelegte therapeutische Misserfolge - die teilweise ja auch Heilpraktikern vorgehalten werden - müssen daher ebenso Teil einer solchen Information sein dürfen, wie die Schilderung der positiven Ergebnisse als praktischem Beweis anderer Therapiemöglichkeiten.

Dabei ist nicht davon auszugehen, der mündige Leser sei sich nicht bewusst, dass dies natürlich immer Einzelfallergebnisse sind. Heute weiß üblicherweise jeder Leser, dass jeder Körper anders ist als der ihm geschilderte Fall und damit jeder - auch er - ein 'eigener' Fall! Es wird mit solcher Inforamtion also keine Allgemeingültigkeit verbunden, sondern allenfalls eine indivíduelle Anregung zur Beachtung alternativer Therapiewege gegeben.

Vor allem ist mir an den Artikeln auch wichtig, dass der Leser begreift, wieviel er auch selbst etwa durch Umstellung seiner Lebensgewohnheiten gegen eine Krankheit tun kann. Das wird ihm den Weg zum Behandler zwar selten ersetzen, aber nach meiner Erfahrung einen dauerhaften Therapieerfolg meist erst ermöglichen.

Ganz hoch schätze ich aber ein, dass sich durch manche Artikel für einzelne Kranken vielleicht sogar die oft lähmende bis tötende Angst als Folge ihrer Krankheit oder ihrer bisherigen therapeutischen Misserfolge abbaute. Mails, Gästebucheinträge und Telefonate bestätigten mir dies im Laufe der Jahre und sind für mich bereits Berechtigung für dieses zeitaufwendige Tun.

Der obige Artikel wirbt folglich weder für (m)eine Praxis noch für eine Berufsgruppe oder gar eine bislang unbekannte Heilmethode oder therapeutische Vorgehensweise. Der/die Verfasser(in) sieht - wie ich - vielmehr das oft große Leid anderer Kranker und kennt aus eigenem Erleben die teilweise Ratlosigkeit von Behandlern. Der/die Verfasser(in) will - mit mir - damit also Anleitung für eine Hilfe zur Selbsthilfe geben, zumal jeder Artikel erfahrungsgemäß europaweit bis weltweit vieltausendfach gelesen wird und daher m.E. - schon wegen der meist unüberwindlichen, räumlichen Entfernung zu (m)einer Praxis - von den Lesern beispielsweise auch gar nicht als Werbung für einen speziellen Behandler aufgefasst werden kann oder wird.

Wenn der Verfasser des Artikels und ich aber nur einem Betroffenen helfen können, so ist dies aus unserer Sicht jedenfalls Lohn der Mühe, die wir uns mit der Abfassung und Bereitstellung dieses Artikels machten.

Ich will das Verlorene suchen
und das Verirrte zurückbringen
und das Verwundete verbinden
und das Schwache stärken.

Hesekiel 34, 16